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Die Berufsunfähigkeitsversicherung wird immer günstiger

Ratgeber 10. März 2014

Prämien der Berufsunfähigkeitsversicherung sinken für viele Berufe

In den letzten Jahren hat sich im Segment der Arbeitskraftabsicherung einiges getan. Mittlerweile ist es im Bewusstsein von fast jedem Menschen, dass er sich gegen eine eventuelle Berufsunfähigkeit absichern muss. Viele Versicherungen kamen mit neuen Produktinnovationen auf den Markt.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung wird immer günstigerDie Versicherungsbedingungen wurden immer besser. Und durch die größere Konkurrenz zwischen den Anbietern sind die Berufsunfähigkeitsversicherungen für viele Berufe wie beispielsweise Akademiker immer günstiger geworden. Für andere Berufsgruppen wiederum sind die Prämien mittlerweile so teuer, dass diese sich einen Abschluss einer guten Berufsunfähigkeitsversicherung nicht mehr leisten können. Dazu gehören vor allem körperlich arbeitende Menschen.

Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Es gibt zwar mittlerweile einige Alternativen zu einem herkömmlichen Berufsunfähigkeitsschutz. Ich denke hier an sogenannte Grundfähigkeits- oder schwere Krankheiten-Versicherungen. Allerdings ist die Absicherung nicht eins zu eins mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung vergleichbar.
Denn die Hauptursache für eine Berufsunfähigkeit, nämlich eine psychosomatische Erkrankung, wird von diesen Versicherungen nur bedingt abgedeckt.

Dennoch sind diese Absicherungen auf jeden Fall wichtig, wenn man sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung nicht leisten kann. Denn das Risiko einer Erwerbsunfähigkeit ist bei diesen Berufsgruppen im ein vielfaches höher. Wir erhalten mittlerweile jede Woche viele Anfragen von Interessenten zur Absicherung gegen eine Berufsunfähigkeit.

Dabei möchten die meisten zuerst einmal den Preis der Berufsunfähigkeitsversicherung vergleichen. Und diese werden, wie oben bereits erwähnt, immer günstiger. Das hat außer der steigenden Konkurrenz zwischen den Anbietern noch weitere Gründe. Ein ganz wesentlicher ist die Einstufung in sogenannte Berufsgruppen.

Beiträge orientieren sich an der Einstufung in Berufsgruppen

Früher wurde oft nur zwischen körperlich und nicht körperlicher Tätigkeit unterschieden. Aufgrund dieser Tatsache ist dann der Beitrag festgelegt worden. Dann hat man die Berufe in sogenannte Berufsgruppen eingeteilt. Meistens haben die Versicherer und das machen viele heute immer noch so, vier bis fünf Berufsgruppen eingeführt.

Übersicht Berufsgruppen

Berufsgruppe 1

In dieser Berufsgruppe werden Berufe eingestuft, die meistens einen akademischen Hintergrund haben. Beispielsweise Ärzte, Steuerberater, Ingenieure, Informatiker und weitere. Hier wird ein sehr hoher Rabatt von den Versicherern gewährt.

Berufsgruppe 2

Hierunter fallen viele kaufmännischen Berufe und Personen die im Innendienst arbeiten. Allen voran die Berufsbezeichnungen Bürokaufmann-/frau, Techniker, Industriekaufmann-/frau und weitere im Innendienst arbeitende Berufe

Berufsgruppe 3

Hauptsächlich handwerkliche Berufe wie Lackierer, Kfz-Mechaniker, Schreiner, Heizungsmonteure und ähnliche fallen unter diese Gruppe. Aber auch nicht handwerkliche Berufe mit höherem Risiko wie Lehrer, Polizisten, Musiker müssen in der Berufsgruppe 3 etwas tiefer in die Tasche greifen

Berufsgruppe 4

Berufe die sehr hohen körperlichen Belastungen oder Gefährdungen unterliegen. Dazu gehören beispielsweise Fußbodenleger, Maurer, Bäcker, Berufskraftfahrer und weitere dieser Art. Aber auch Künstler werden oft in diese Gruppe eingestuft

Berufsgruppe 5

Oft werden diese Berufsgruppen von vielen Versicherungen nicht angenommen, da das Risiko zu hoch ist aufgrund der sehr gefährlichen Tätigkeit. Typische Beispiele sind der Sprengmeister, Türsteher oder Berufssportler.


Je höher die Einstufung eines Berufs in die Berufsgruppen ist, desto höher wird der zu zahlende Beitrag.

Ein Vergleich der Berufsunfähigkeitsversicherung lohnt sich

Je nach Versicherung gibt es Unterschiede in der Einstufung der Berufsgruppe und damit auch des Beitrags. Ein Vergleich der Tarife zeigt wo der Versicherer einen einstuft.

Die neuesten Entwicklungen gehen dahin, dass die Berufsgruppen immer weiter differenziert werden. Es gibt Versicherer die in der Berufsunfähigkeitsversicherung bis zu acht Berufsgruppen vorhalten. Diese weitere Differenzierung kommt vielen Versicherten entgegen. Denn die Berufe werden dadurch in der Berufsunfähigkeitsversicherung noch feiner nach ihrem Risiko eingestuft.

Das führte dazu, das viele Berufsgruppen wie beispielsweise Ärzte, Diplom-Ingenieure, Steuerberater, Betriebswirte, Volkswirte, Informatiker und viele weitere akademische Berufe eine sehr günstige Risikoeinstufung erhalten. Und die Berufsunfähigkeitsversicherung dadurch immer günstiger für diese Berufe wird.

Hingegen müssen vor allem Handwerker seit einiger Zeit tiefer in die Tasche greifen als früher. Da es auch hier immer auf die Geschäftspolitik des Versicherers ankommt, sollte man immer vergleichen.

Weitere Merkmale die in den letzten Jahren verstärkt die Prämie beeinflusst und damit oft günstiger gemacht haben, sind beispielsweise Führungsaufgaben, Aufteilung zwischen Büro und körperlicher Tätigkeit sowie der Bildungsabschluss und neuerdings auch die familiäre Situation. Hier spricht man auch von einem Familienbonus.

Zusammenfassung

Man kann sagen, dass die Absicherung gegen eine Berufsunfähigkeit für viele Berufe wesentliche günstiger wurde. Aber auch auf Kosten der Berufe mit höherem Risiko. Für diese oft handwerklich Tätigen gibt es aber auch mittlerweile gute Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Da die Prämien laut unseren eignen Erfahrungen im Vergleich oftmals über 100% abweichen und das bei gleichen oder besseren Leistungen, lohnt sich ein Vergleich der Berufsunfähigkeitsversicherung immer.


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von Björn Maier

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