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Berufsunfähigkeitsversicherung: Mit welchen Kosten muss man rechnen?

Die Kosten der Tarife sind von verschiedenen Kriterien abhängig!

Michael Müller (30 Jahre alt) arbeitet seit einigen Jahren als kaufmännischer Angestellter bei einer Krankenkasse und bezahlt rund 34,85 Euro pro Monat für seinen BU-Tarif. Die Kosten seiner Berufsunfähigkeitsversicherung halten sich für ihn noch in Grenzen. Ergänzend muss dazu gesagt werden, dass er im Falle einer Berufsunfähigkeit rund 1.500 Euro an monatlicher BU-Rente von seiner Versicherung erhalten würde.

BU-Vertragskosten

Durch einen Vergleich kann man Kosten sparen!

Dafür sind die Kosten mit 1,45 %, bezogen auf sein Monatseinkommen von knapp 2.400 Euro, noch vertretbar. Immerhin sichert er mit der Berufsunfähigkeitsversicherung einen Teil seines Lebensunterhalts ab und das sollte ihm schon ein paar Euro wert sein.

Michael Müller hat seine Berufsunfähigkeitsversicherung bereits mit 24 Jahren, direkt nach seinem Studium, abgeschlossen und damals noch sehr günstige Prämien erhalten.

Auch sein Status als Akademiker hat ihm geholfen einen günstigen Tarif zu bekommen. Denn die Anbieter räumen solchen Berufsgruppen hohe Rabatte ein. Doch für einige Arbeitnehmer und Selbständige sind die Kosten aus verschiedene Gründen stark angestiegen.

Auch hat sich eine große Ungerechtigkeit am Markt für Berufsunfähigkeitsversicherungen breit gemacht. Während Akademiker und Büroangestellte in den letzten Jahren immer weniger bezahlen müssen, sieht die Welt für Handwerker und Verbraucher, die körperlich oder reisend tätig sind, ganz anders aus.

Berufsunfähigkeitsversicherung Kosten

Laut unseren Erhebungen müssen Menschen die körperlich oder reisend tätig sind, in der BU mit höheren Kosten rechnen!

Letztere beiden müssen mit saftigen Prämienaufschlägen rechnen. Einige Berufsgruppen können sich aufgrund ihrer Einkommenssituation die Kosten für eine richtige Berufsunfähigkeitsversicherung kaum noch leisten.

Unsere Erhebungen zeigen die enormen Kosten– und Preisunterschiede bei verschiedenen Berufsgruppen (siehe Grafik).

Wir berichtigen in unserem Fachbeitrag darüber, wie man als Verbraucher Kosten bei der Berufsunfähigkeitsversicherung sparen kann und wie man für sich eine gute und gleichzeitig günstige Berufsunfähigkeitsversicherung findet. Auch geben wir Hintergrundinformationen zu den Kostentreibern bei einer BU-Versicherung.

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Kostenunterschiede je nach Berufsgruppe

Grundsätzlich ist für jede Berufsgruppe ein anderer Anbieter interessant. In der Praxis haben bereits viele Verbraucher festgestellt, so auch Michael Müller, dass je nach beruflicher Tätigkeit eine andere Gesellschaft die Günstigste ist. Seine Freundin Claudia Ernst (ebenfalls 30 Jahre alt) bezahlt für fast dieselbe Leistung einen ähnlichen Monatsbeitrag.

Das Besondere ist nur, dass sie einen völlig anderen Tarif hat. Als medizinisch technische Angestellte war eine andere Versicherung aus Preis-Leistungs-Sicht wesentlich günstiger als die Berufsunfähigkeitsversicherung von Michael Müller. Allein schon aus diesem Grund lohnt sich immer ein Tarifvergleich. Wir stellen immer wieder fest, bei jedem Beruf ist ein anderer Anbieter aus Preis-Leistungs-Sicht interessant sein.

Zu jeder Berufsgruppe passt eine andere BU-Versicherung!

Die Anbieter haben sich in der Praxis auf unterschiedliche Berufsgruppen spezialisiert. Jeder bevorzugt den einen oder anderen Beruf. Da sich die Leistungen in den modernen BU-Tarifen nur minimal Unterscheiden, sollten Verbraucher immer einen Tarifvergleich durchführen und die Prämien vergleichen.

Viele sind erstaunt wie groß die Kostenunterschiede bei fast identischen Leistungen sind. Hier sind Preisunterschiede von bis zu 200 % keine Seltenheit. Während ein 30-jähriger Bürokaufmann für 1.000 Euro Rentenleistung beim günstigsten Anbieter 29,85 Euro bezahlt, ruft der Teuerste knapp 110 Euro im Monat an Beiträgen auf. Wohl gemerkt, bei ähnlichen Leistungen.

Kostenfaktoren in der Berufsunfähigkeitsversicherung

Was sind eigentlich die Hauptkostentreiber in den Tarifen der Berufsunfähigkeitsversicherung? Natürlich lassen sich die Anbieter nicht zu 100 % in ihre Kalkulationen blicken. Dennoch gibt es verschiedene Faktoren, wann die Tarife teurer oder günstiger werden. Die wichtigsten haben wir hier einmal zusammengetragen:

Überblick Kostenursachen:

  • Eintrittsalter: Je jünger eine Person ist, desto günstiger sind auch die Prämien. Was viele unterschätzen ist, dass durch das geringere Risiko in jungen Jahren ein wesentlich günstiger Beitrag fällig wird. Ein heute 20-jähriger kaufmännischer Angestellter bezahlt rund 30 % weniger als sein Kollege der bereits 35 Jahre alt ist. Über die gesamte Laufzeit bezahlen beide aber fast dieselben Beiträge. Nur haben junge Verbraucher mehr davon, da sie durch den frühen Einstieg für eine längere Zeit den Berufsunfähigkeitsschutz genießen.
  • Rentenhöhe: Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist ganz maßgeblich für die Kosten, wie hoch die abgesicherte Rente ausfällt. Hier ergeben sich mitunter die größten Preisunterschiede, da die Anbieter im Leistungsfall natürlich wesentlich mehr bezahlen müssen. Den tatsächlichen BU-Rentenbedarf sollte man aber nicht unterschätzen und ganz genau nachrechnen. Wer sich unsicher ist, sollte einen Fachmann fragen. Schließlich geht es um die Absicherung der Arbeitskraft.
  • Laufzeit: Es ist schon ein Unterschied, ob der Tarif bis zum Alter von 62 oder bis 67 Jahre laufen soll. Zum einen steigt das Risiko im Alter berufsunfähig zu werden gerade in den letzten 5-7 Jahren enorm an und zum anderen müsste ein Anbieter bei früher Berufsunfähigkeit auch länger leisten. Das müssen die Versicherer bei ihrer Prämienkalkulation berücksichtigen und erheben Beitragszuschläge für lange Laufzeiten. Tipp: Die Berufsunfähigkeitsversicherung sollte mindestens bis zum 63. Lebensjahr abgeschlossen werden. Ab diesem Zeitpunkt können zumindest Arbeitnehmer die gesetzliche Rente beantragen. Wer es sich leisten kann, sollte seine Berufsunfähigkeitsversicherung allerdings bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter (z.B. 67 Jahre) beantragen.
  • Berufliche Tätigkeit: Ein ganz großer Kostentreiber ist die aktuelle berufliche Tätigkeit sowie die Ausbildung der Kunden. Anhand dieser Konstellationen ermitteln die Anbieter das Risiko einer Berufsunfähigkeit für bestimmte Berufsgruppen und stufen die Berufe unterschiedlich ein. Wer beispielsweise ein Studium an einer Fachhochschule oder Universität vorweisen kann, erhält von vielen Versicherern hohe Rabatte. Tipp: Da jede Versicherung unterschiedliche Berechnungen und Einschätzungen vornimmt, sollten Verbraucher immer vergleichen, um einen günstigen Anbieter zu finden.
  • Gesundheitszustand: Vor jedem Abschluss müssen potentielle Kunden Gesundheitsfragen beantworten. Je nachdem, ob Vorerkrankungen wie Bluthochdruck, Bandscheibenprobleme oder andere Beschwerden bestehen, kann der Versicherer unter Umständen einen Risikozuschlag erheben. Da die BU-Versicherer fast immer zu unterschiedlichen Einschätzungen kommen, ist es für Verbraucher sinnvoll von einem unabhängigen Versicherungsmakler eine Risikovoranfrage durchführen zu lassen. Oftmals werden dann auch Tarife gefunden, die bei Vorerkrankungen keinen Risikozuschlag erheben und den Antrag zu normalen Bedingungen annehmen.
  • Leistungen: Die Leistungen fallen in dem heute sehr starken Wettbewerbsumfeld sehr ähnlich aus. Dennoch gibt es die eine oder andere Unterscheidung auf die man als Verbraucher achten sollte. Es ist allerdings nicht so, dass der teuerste Anbieter auch gleich die besten Leistungen vorhält. Die Kosten für einen Tarif kann man also nicht als Maßstab verwenden.
  • Geschlecht: Das Geschlecht spielt bei den Kosten der Berufsunfähigkeitsversicherung keine Rolle mehr. Seit Dezember 2012 müssen all Tarife in sämtlichen Versicherungssparten geschlechterneutral kalkuliert werden. Es ist heute also unerheblich, ob man eine Berufsunfähigkeitsversicherung als Mann oder Frau abschließen möchte.

Laufzeitabhängige Kostenersparnis lohnt sich oft nicht!

Die Ersparnis aufgrund einer kürzeren Vertragslaufzeit, wie beispielsweise das Endalter 60, rechnet sich für die wenigsten Verbraucher. Denn aus dem ersparten Beitrag kann die fehlende BU-Rente im Leistungsfall bis zum Renteneintritt in den meisten Fällen nicht finanziert werden.


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Tipps zum Kosten senken

  • Zahlweise: Für die meisten wird diese Option zwar nicht in Frage kommen. Aber die Versicherer geben bis zu 10 Prozent Rabatt, wenn man den Beitrag jährlich entrichtet. Wer sich das nicht leisten kann, hat auch die Option einer viertel- oder halbjährlichen Zahlungsweise. Auch hierbei werden schon Rabatte zwischen 2 % bis 7 % gewährt. Wer das umrechnet kann eine Menge Geld gegenüber der monatlichen Zahlungsweise sparen.
  • Laufzeitbegrenzung: Wie oben bereits erwähnt, ist es möglich die Laufzeit zu verkürzen, um Kosten zu sparen. Wirklich empfehlenswert ist das aber für die meisten Verbraucher nicht und sollte nur als äußerstes Mittel eingesetzt werden. Bevor man sich die Kosten gar nicht leisten kann, ist es auf jeden Fall eine Überlegung wert. Denn eine Alternative ist angesichts der Häufigkeit an BU-Leistungsfällen nicht wirklich gegeben.
  • Tarifvergleich: Das beste Mittel um wirklich Kosten zu sparen ist ein Vergleich der Tarife. Hier können die Kosten pro Monat für die Berufsunfähigkeitsversicherung wirklich gesenkt werden. Beitragsunterschiede von bis zu 200 % sind keine Seltenheit. Und das auch noch bei gleichen oder sogar besseren Leistungen. Wir von ONVERSO können Verbrauchern mit der kostenlosen Erstellung hochwertiger Vergleiche eine Übersicht geben, welche Anbieter das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

Tarifwechsel bei Vorerkrankungen!

Wer einen zu teuren BU-Tarif hat, sollte sich einen Wechsel in einen günstigeren Tarif immer gut überlegen. Gerade dann, wenn Vorerkrankungen während der Vertragslaufzeit hinzugekommen sind, kann es unter Umständen besser sein, den alten Tarif zu behalten. Auf jeden Fall sollten sich Verbraucher bei einem Tarifwechsel von Experten unterstützen lassen.

Bruttobeitrag als passiver Kostenfaktor

Ein in letzter Zeit immer häufiger beachteter Faktor ist der sogenannte Bruttobeitrag. Diesen finden Verbraucher in jedem Angebot und er unterscheidet sich vom tatsächlich zu zahlenden Beitrag. Man spricht bei letzterem auch vom Netto- oder Zahlbeitrag. Wo genau liegt der Unterschied?

Kosten Berufsfunfähigkeitsversicherung

Die Kosten können indirekt auch vom Bruttobeitrag abhängen!

Während der Bruttobeitrag der vom Versicherer kalkulierte Risikobeitrag für den jeweiligen BU-Tarif ist, wird der Nettobeitrag tatsächlich vom Kunden bezahlt und ist in der Regel geringer. Denn die BU-Versicherer reduzieren den Bruttobeitrag um die erwirtschafteten jährlichen Überschüsse.

Diese entstehen einfach formuliert vor allem dadurch, dass weniger Kunden als ursprünglich einmal im Tarif kalkuliert, eine BU-Rente beim Anbieter beantragen.

Auch die Verzinsung der Beiträge sowie nicht benötigte Kosten spielen eine Rolle. Doch weshalb ist das ein passiver Kostenfaktor? Das liegt daran, dass der Nettobeitrag nicht garantiert wird.

Er könnte sich jedes Jahr ändern, wenn die Überschusssituation des Tarifs sich ändert. In der Praxis kommt das derzeit allerdings sehr selten vor. Viele gehen aber davon aus, dass in Zukunft bei höheren Schadenfällen die Nettobeiträge steigen könnten.

Nettobeitrag ist nicht garantiert!

Verbraucher müssen wissen, dass der Netto- oder auch Zahlbeitrag genannt sich ändern könnte. Dieser Beitrag ist nicht garantiert. Deshalb können sich die Kosten einer Berufsunfähigkeitsversicherung im Laufe der Zeit ändern.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, wählt seine Berufsunfähigkeitsversicherung auch nach der Hohe des Bruttobeitrags aus. In unserem kostenlosen Vergleich wird immer sowohl der Brutto- als auch der Nettobeitrag ausgewiesen. Damit haben Verbraucher die optimale Übersicht und können auch die Kosten des Vertrags besser beurteilen. Doch letzten Endes sollte man vor allem auf die Leistungen der Tarife achten und nicht nur auf die Kosten.

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