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Berufsunfähigkeitsversicherung Kosten

Wie viel kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung wirklich?

Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) gehört im Vergleich zu anderen Versicherungen nicht zu den günstigsten Policen. Die monatlichen Kosten für einen 30-jährigen kaufmännischen Angestellten, der sich mit einer Berufsunfähigkeitsrente von 2.000 € bis zum 67. Lebensjahr versichern möchte, liegen derzeit bei rund 66,70 € pro Monat (Stand: 22.07.2019).

Berufsunfähigkeitsversicherung Kosten

Körperlich tätige Verbraucher müssen bei einer BU mit höheren Kosten rechnen!

Noch günstiger können sich Mathematiker versichern; ihr Beitrag lag zum Zeitpunkt der Berechnungen nur bei 54,63 € pro Monat und das bei gleichen Leistungen.

Wesentlich teurer ist die Berufsunfähigkeitsversicherung für die meisten handwerklichen Berufe.

Ein Schreiner würde beim günstigsten Versicherer, unter gleichen Bedingungen, derzeit monatlich rund 170,05 € bezahlen. Damit liegt der Beitrag deutlich über den Kosten der eben genannten Berufsgruppen.

Man sieht, der Beruf spielt bei der Höhe des Beitrags also eine ganz entscheidende Rolle, wenn man vom gleichen Absicherungsniveau ausgeht. Doch es gibt jede Menge weiterer Faktoren, die den Beitrag und damit die Kosten mehr oder weniger beeinflussen.

Wir möchten Ihnen mit diesem Artikel wichtige Tipps geben, wie Sie beim Abschluss einer BU sehr viel Geld sparen können, ohne dass Sie auf wichtige Leistungen verzichten müssen. Wir zeigen Ihnen, wo die Kostentreiber in der BU versteckt sind und auf welche Sie persönlich Einfluss haben.

Welche Faktoren beeinflussen den Beitrag einer BU?

Grundsätzlich gibt es vier Faktoren, die den Beitrag einer Berufsunfähigkeitsversicherung nachhaltig beeinflussen. Das ist neben der Höhe der Berufsunfähigkeitsrente, welche den größten Kostenfaktor darstellt, der Beruf, das Eintrittsalter und die Vertragslaufzeit.

Die einzelnen Faktoren werden bei der Beitragskalkulation der Versicherer mehr oder weniger berücksichtigt. Es ist wichtig zu verstehen, dass es nicht den einen BU-Versicherer am Markt gibt, der sämtliche Berufe günstig versichert.

Ein Beispiel:

Während sich Ärzte und Ingenieure aktuell beim Anbieter „die Bayerische“ günstig versichern können, werden Architekten von der AXA bevorzugt (Stand: 22.07.2019). Obwohl alle drei Berufe aus unserer Sicht ein ähnliches Risiko haben, unterscheiden sich die individuellen Risikokalkulationen der Versicherer erheblich.

Es kann also nicht pauschal gesagt werden, welcher Versicherer das günstigste Angebot hat. Schlimmer noch; in der Praxis kommt es je nach Beruf, fast immer zu einem Beitragsunterschied von weit über 100 Prozent, wenn Sie den günstigsten und teuersten Tarif am Markt miteinander vergleichen.

Und dabei haben die Tarife heutzutage ähnlich gute Leistungen. Sie erhalten also nicht automatisch bessere Leistungen, nur weil Sie mehr bezahlen.

Wer sparen möchte – ohne dabei auf Leistungen zu verzichten – sollte die Tarife vergleichen. Nur so finden Sie für Ihren Beruf die beste BU-Versicherung.

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Doch sehen wir uns die Kostenfaktoren einmal genauer an, um zu verstehen, wie sich der Beitrag einer Berufsunfähigkeitsversicherung errechnet und ob Sie an der ein oder anderen Stelle zusätzlich sparen können:

  • Beruf: Je risikoreicher ein Beruf ist, desto höher der Beitrag für die jeweilige BU. Die Anbieter berechnen für jede Tätigkeit die Wahrscheinlichkeit einer möglichen Berufsunfähigkeit und ordnen den Beruf dann einer sogenannten Berufsgruppe zu. Bei der Einstufung gibt es keine einheitliche Vorgehensweise unter den Anbietern. Wie bereits erwähnt, sind dadurch die Beitragsunterschiede zwischen den Tarifen der einzelnen Anbieter enorm groß und betragen nicht selten weit über 100 Prozent. Da Sie nicht wissen können, wie Ihr Beruf vom jeweiligen Versicherer eingestuft wird, raten wir jedem dazu, vorab die Tarife zu vergleichen (Mehr Informationen unter: Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich).
  • BU-Rentenhöhe: Die Höhe der Berufsunfähigkeitsrente ist neben dem Beruf ein entscheidender Faktor für die Höhe des Beitrags. Das dürfte den meisten klar sein. Der Beitrag steigt linear mit der Höhe der BU-Rente, die Sie versichern möchten. Das ist übrigens ein Kostenpunkt, den Sie direkt beeinflussen könnten. Bedenken Sie aber immer, die Rente sollte bedarfsgerecht sein. Es ist nicht sinnvoll, wenn die Berufsunfähigkeitsrente im Leistungsfall zu gering ist (Mehr Informationen unter: Optimale Höhe der Berufsunfähigkeitsrente).
  • Vertragslaufzeit: Bei der Laufzeit gibt es ganz enorme Beitragsunterschiede. Die Kosten einer Berufsunfähigkeitsversicherung sinken um circa 15 Prozent, wenn Sie die Vertragslaufzeit von 67 auf das 65 reduzieren. Ob es sinnvoll, ist, die Laufzeit zu kürzen, muss individuell berechnet werden. Grundsätzlich können wir an der Stelle sagen; für Akademiker und sämtliche Büroberufe lohnt sich das nicht, bei Handwerken kommt es auf das Eintrittsalter an (Mehr Informationen unter: Berufsunfähigkeitsversicherung Laufzeit).
  • Alter: Junge Leute bezahlen einen geringeren Beitrag als Ältere. Deshalb sollten Sie nicht zu lange mit dem Abschluss warten. Ein Beispiel; eine heute 25-jährige kaufmännische Angestellte bezahlt rund 30 Prozent weniger Beitrag, als ihre Kollegin die 5 Jahre älter ist. Natürlich hat sich die ältere Kollegin auch ein paar Jahre die Kosten der Berufsunfähigkeitsversicherung gespart. Allerdings fehlte ihr in der Zwischenzeit auch der Versicherungsschutz bei Berufsunfähigkeit. Zudem wird es mit im Alter schwieriger den Schutz zu bekommen, weil sich erfahrungsgemäß der Gesundheitszustand verschlechtert.

Redaktionstipp!

Bei circa 70 % der Versicherer steigt der Beitrag für den Abschluss einer BU zum Jahreswechsel. Das liegt daran, dass die Kunden dieser Versicherer zum 01.01. eines Jahres automatisch 1 Jahr älter werden. Unabhängig davon, in welchem Monat sie geboren sind. Aus dem Grund lohnt es sich für die meisten, noch Ende des Jahres mit Beginn 01.12 eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen.

Kostentreiber: Gesundheit, Hobbys, Auslandsaufenthalte!

Wenn Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, werden im Antrag Fragen zu Ihrem Gesundheitszustand, gefährlichen Hobbys und Auslandsaufenthalten gestellt. Diese sogenannten Risiko- und Gesundheitsfragen müssen unbedingt wahrheitsgemäß beantwortet werden, da Sie ansonsten Ihren Versicherungsschutz gefährden (Mehr Informationen unter: Gesundheitsfragen in der Berufsunfähigkeitsversicherung).

Der Versicherer kann bei bestimmten Vorerkrankungen oder Hobbys, bei denen aus seiner Sicht eine erhöhte Gefahr ausgeht, einen sogenannten Risikozuschlag erheben. Auch bei Auslandsaufenthalten, beispielsweise wenn Sie beruflich in Krisengebieten unterwegs sind, kann es zu Beitragszuschlägen kommen.

Dadurch steigen die Kosten für eine BU unter Umständen erheblich. Wie hoch Risikozuschläge ausfallen und ob sie erhoben werden, entscheidet jeder Anbieter individuell.

Die gute Nachricht: „Laut aktuellen Erhebungen des unabhängigen Analyseinstituts Morgen & Morgen werden bei knapp 76 % der Vertragsabschlüsse, trotz Vorerkrankungen keine Risikozuschläge oder ähnliches erhoben“.

Redaktionstipp!

Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie wegen Ihres Gesundheitszustands, einem Hobby oder Auslandsaufenthalten einen Risikozuschlag erhalten würden, führen Sie vor dem Abschluss einer BU eine anonyme Risikovoranfrage durch. Da jeder Versicherer Risiken unterschiedlich bewertet, können Sie jede Menge Kosten sparen, wenn Sie die Voranfrage bei mehreren Anbietern stellen und sich dann das günstigste Angebot auswählen. (Mehr Informationen unter: Risikovoranfrage).

Gute Leistungen bedeuten nicht gleich höhere Kosten!

Aus unserer Erfahrung legen die meisten Verbraucher sehr viel Wert auf gute Leistungen und sind gleichzeitig der Meinung, dass ausgezeichnete Vertragsbedingungen auch höhere Kosten verursachen. Es ist zwar richtig, dass ein gutes Bedingungswerk seinen Preis hat.

In der Praxis ist es aber keineswegs so, dass Sie bei einem höheren Beitrag gleichzeitig gute Leistungen erhalten. Die Auswirkungen von Top-Bedingungswerken auf die Höhe der Beiträge wird erfahrungsgemäß stark überschätzt.

Als Beispiel sehen Sie hier den Auszug eines BU-Tarifvergleichs:

BU-Kostenvergleich

Auszug: BU-Tarifvergleich der Vergleichs-Software von MORGEN & MORGEN

Man erkennt eindeutig, dass beispielsweise der von dem unabhängigen Analyseinstitut MORGEN & MORGEN mit 5-Sternen bewertete Top-Tarif der AXA (ALVSB) in diesem Vergleich günstiger ist, als der 2-Sterne Tarif des Anbieters „die Bayerische“.

Als Hinweis möchten wir an der Stelle noch ergänzen, dass die Bayerische ebenfalls einen 5-Sterne Top-Tarif im Angebot hat.

Die großen Kostentreiber sind und bleiben der Beruf, die BU-Rentenhöhe, das Eintrittsalter und die Vertragslaufzeit.

Natürlich vorausgesetzt, es kommen keine zusätzlichen Risiken in Form eines kritischen Gesundheitszustandes, besonders risikoreiche Hobbys oder Auslandsaufenthalte dazu.

Zusatzbausteine in der BU können die Kosten erhöhen!

Bei den grundsätzlichen Leistungen unterscheiden sich die Tarife der Versicherer kaum noch. Den Verzicht auf die abstrakte Verweisung, welchen zurecht viele Verbraucher als Qualitätskriterium bewerten, finden Sie bei den aktuellen Berufsunfähigkeitsversicherungen beispielsweise in fast allen Tarifen wieder.

Wer also eine BU mit guten Bedingungen sucht, wird bei den meisten Anbietern auch fündig. Doch neben den gewöhnlichen Vertragsbedingungen können Sie weitere Bausteine wählen, die natürlich dann die gesamten Kosten des gewählten Tarifs in Form eines Zusatzbeitrags erhöhen.

Auf diese Zusatzbausteine möchten wir an der Stelle kurz eingehen und Ihnen erläutern, ob diese sinnvoll sind oder man sich die Kosten dafür sparen sollte:

  • Garantierte Leistungsfalldynamik: Sollte der Leistungsfall tatsächlich eintreten, würde dieser Zusatzbaustein Ihre versicherte Berufsunfähigkeitsrente garantiert um den vereinbarten Prozentsatz, z.B. 2 % pro Jahr, erhöhen. Für diese Dynamikklausel wird ein Zusatzbeitrag fällig. Als ungefähren Richtwert können Sie davon ausgehen, dass pro Prozentpunkt garantierter Leistungsfalldynamik, der Beitrag um circa 5 Prozent steigen wird. Wir sind der Meinung, dass dieser Baustein für die meisten Verbraucher sinnvoll ist, um während eines Leistungsfalls die Inflation auszugleichen.
  • Beitragsdynamik: Im Unterschied zur garantierten Leistungsfalldynamik, verursacht die Beitragsdynamik zum Vertragsabschluss keine höheren Kosten. Die Versicherer haben in Ihren Beiträgen bereits einkalkuliert, dass Versicherte eine Beitragsdynamik wählen. Dieser Baustein erhöht allerdings jedes Jahr den Beitrag der BU und gleichzeitig die versicherte BU-Rente, ohne dass Sie eine erneute Risiko- und Gesundheitsprüfung durchlaufen müssen. Wir halten diesen Baustein aus Inflationsgründen ebenfalls für sinnvoll, zumal die Dynamik jederzeit ausgesetzt oder gelöscht werden kann (Mehr Informationen unter: Berufsunfähigkeitsversicherung Dynamik)
  • AU-Klausel: Einfach erklärt, wird der Versicherer bei diesem Zusatzbaustein bereits leistungspflichtig, wenn Sie für einen definierten Zeitraum krankgeschrieben sind. In den meisten Bedingungen werden dafür 6 Monate definiert. Der Vorteil liegt darin, dass die Leistungsprüfung durch den unkomplizierten Nachweis der Krankmeldung einfach ist und Versicherte dadurch sehr schnell ihre Leistung erhalten. Die Zusatzkosten betragen je nach Anbieter zwischen 6 – 8 Prozent des Beitrags und erhöhen damit deutlich die Kosten des Tarifs. Wir denken, dass dieser Baustein für diejenigen sinnvoll sein könnte, die nicht genügend Geld auf der Seite haben, um die Zeit zwischen der Leistungsbeantragung und Genehmigung durch den Versicherer zu überbrücken. Denn die Auszahlung einer BU-Rente kann in der Praxis auch mal 6 Monate und länger dauern. Die Versicherer leisten aber in der Regel rückwirkend von Beginn der Erkrankung, so dass die AU-Klausel lediglich als Zwischenfinanzierung zu versehen ist. Deshalb sollten Sie gut überlegen und nachrechnen, ob Sie es die Kosten für diesen Baustein wert sind.
  • Pflegebaustein: Bei vielen Tarifen können Sie einen Pflegebaustein wählen. Je nach Anbieter und Bedingungen, wird dann bei einer eintretenden Pflegebedürftigkeit während der Vertragsdauer so lange geleistet, bis der Pflegefall endet. Was in den meisten Fällen dann zu einer lebenslangen Berufsunfähigkeitsrentenzahlung führen dürfte. Zudem haben Versicherte die Option, den BU-Tarif in eine Pflegerentenversicherung umzuwandeln, wenn der BU-Vertrag ausläuft. Da die Kosten für einen Pflegebaustein bis zu 30 Prozent des Grundbeitrags betragen, sollte man sich das gut überlegen. Wir glauben, dass die Absicherung des persönlichen Pflegerisikos sehr wichtig ist, allerdings nicht im Rahmen einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Wir empfehlen dafür die Absicherung über ein separates Pflegetagegeld. Das ist meistens die günstigere und bessere Variante.

Wer Sie sämtliche Zusatzbausteine wählen, werden die Kosten schnell um bis zu 50 % steigen. Einige Bausteine sind, wie beschrieben, sicherlich sinnvoll. Andere wiederum nicht. Wichtig ist auch hier, den Beitrag und die Leistungen zu vergleichen. So können unnötige Zusatzkosten vermieden werden.

Spartipp!

Wer es sich leisten kann, sollte über eine jährliche Zahlweise nachdenken. Die Versicherer geben zwischen 3 – 5 Prozent Rabatt, wenn man den Beitrag jährlich statt monatlich entrichtet. Wenn Sie das auf die komplette Laufzeit umrechnen, kann schon eine ordentliche Summe zusammenkommen.

Einsteiger BU: Können Sie damit wirklich Kosten sparen?

Jungen Leuten wird oftmals eine sogenannte Einsteiger-BU mit günstigen Beiträgen angeboten. In der Regel reduziert sich der Beitrag, je nach Tarif, für 5 – 10 Jahre deutlich, um bis zu 50 Prozent.

Tatsächlich sehen die Angebote auf den ersten Blick preislich sehr attraktiv aus, da sie zu Beginn wesentlich weniger kosten als ein normaler Tarif. Doch wo ist der Haken? Schließlich bekommt man nichts geschenkt.

In Wahrheit erhöht sich der Beitrag bei sämtlichen Tarifen während der Vertragsdauer. Die genauen Zeitpunkte der Erhöhungen können Sie im jeweiligen Angebot auch nachlesen.

Rechnet man das über die komplette Vertragslaufzeit durch und vergleicht eine Einsteiger-BU mit einem normalen Tarif, werden Sie feststellen, dass der Gesamtbeitrag über die komplette Laufzeit etwas höher liegt.

Einsteiger BU versus Klassischer BU*:

JahrEinsteiger BU-Tarif
Beitrag pro Jahr
Klassischer BU-Tarif
Beitrag pro Jahr
1. – 5. Jahr241,44 € p.a.477,36 € p.a.
6. Jahr298,80 € p.a.477,36 € p.a.
7. Jahr393,48 € p.a.477,36 € p.a.
8. Jahr390,24 € p.a.477,36 € p.a.
9. Jahr442,44 € p.a.477,36 € p.a.
10. Jahr496,08 € p.a.477,36 € p.a.
11. – 47. Jahr496,08 € p.a.477,36 € p.a.
Gesamtkosten:31.441,80 €29.973,12 €
Vorteil in €:
+ 1.468,68 €
*Berechnungsgrundlage:

Für den Kostenvergleich haben wir folgende Annahmen getroffen: Es handelt sich um einen Auszubildenden zum Industriekaufmann, der 20 Jahre alt ist, mit einer Vertragslaufzeit von 47 Jahren und einer Berufsunfähigkeitsrente von 1.000 €. Der Anbieter ist der Volkswohl Bund, da Sie bei dem Versicherer sowohl eine „Einsteiger- als auch eine klassische Berufsunfähigkeitsversicherung“ mit vergleichbaren Leistungen abschließen können.

Die etwas höheren Kosten einer Einsteiger-BU sind wahrscheinlich verkraftbar, wann man im Gegenzug in jungen Jahren einen günstigeren Beitrag erhält. Erfahrungsgemäß haben jüngere weniger Budget und müssen auf die Kosten achten. Das Problem bei den Einsteiger-BU´s liegt aus unserer Sicht woanders.

Bei einigen Tarifen kann beispielsweise keine garantierte Leistungsfalldynamik vereinbart werden oder die Beitragsdynamik greift nicht während des Zeitraums der reduzierten Beiträge. Natürlich kann man auf einen normalen Tarif jederzeit umsteigen, aber dann nur mit dem dann gültigen Berufsbild.

Wenn sich der Beruf verändert hat, könnten die Beiträge sogar überproportional steigen. Unser Fazit zu Einsteiger-BU´s lautet: Wenn Sie es vermeiden können, sollten Sie das auch.

Abschluss- und Verwaltungskosten: Wichtig oder unwichtig?

Immer wieder sprechen uns Kunden auf die Abschluss- und Verwaltungskosten an und möchten wissen, welche Auswirkungen diese haben. Grundsätzlich sind sämtliche Kosten in den Beiträgen bereits einkalkuliert und werden nicht gesondert in Rechnung gestellt.

Dennoch haben sie einen Einfluss auf die Höhe des Beitrags. Doch dieser wird bei weitem überschätzt. Wenn man sich die Gesamtkosten einer BU betrachtet, machen die Abschluss- und Verwaltungskosten nur einen Bruchteil dessen aus, was Sie tatsächlich bezahlen.

Die Hauptkosten werden durch den Anteil des Risikobeitrags verursacht, der wiederum von den bereits genannten Faktoren abhängig ist.

Redaktionstipp!

In der Praxis können Sie die Abschluss- und Verwaltungskosten vernachlässigen. Zum einen fallen sie im Vergleich zu den Risikokosten nicht sonderlich ins Gewicht. Und zum anderen sind diese bereits in den Beiträgen einkalkuliert. Es kommt sogar sehr oft vor, dass ein Anbieter mit geringen Verwaltungskosten einen deutlich höheren Beitrag berechnet, als ein Versicherer mit hohen Verwaltungskosten. Das liegt daran, dass die Anbieter die BU-Risiken unterschiedlich einschätzen und die Kosten dafür den größten Anteil am Gesamtbeitrag haben.

Die vertraglichen Kosten können Sie bei Interesse in jedem Angebot genau nachlesen.

Bruttobeitrag: Ist dieser wirklich ein Kostenrisiko?

Ein in letzter Zeit immer häufiger beachteter Faktor ist der sogenannte Bruttobeitrag. Diesen finden Verbraucher in jedem Angebot und er unterscheidet sich vom tatsächlich zu zahlenden Beitrag. Man spricht bei letzterem auch vom Netto- oder Zahlbeitrag. Wo genau liegt der Unterschied?

Kosten Berufsunfähigkeitsversicherung

Der Nettobeitrag ist nicht garantiert!

Während der Bruttobeitrag der vom Versicherer kalkulierte Risikobeitrag für den jeweiligen BU-Tarif ist, wird der Nettobeitrag tatsächlich vom Kunden bezahlt und ist in der Regel geringer.

Denn die BU-Versicherer reduzieren den Bruttobeitrag um die erwirtschafteten jährlichen Überschüsse.

Diese entstehen einfach formuliert vor allem dadurch, dass weniger Kunden als ursprünglich einmal im Tarif kalkuliert, eine BU-Rente beim Anbieter beantragen.

Auch die Verzinsung der Beiträge sowie nicht benötigte Kosten spielen eine Rolle. Doch weshalb ist das ein Kostenrisiko? Das liegt daran, dass der Nettobeitrag nicht garantiert wird. Er kann sich jedes Jahr ändern, wenn die Überschüsse des Versicherers angepasst werden.

In der Praxis kam das auch schon vor, allerdings war das in der Vergangenheit nicht die Regel. Viele gehen aber davon aus, dass in Zukunft bei höheren Schadenfällen die Nettobeiträge steigen könnten.

Vorsicht Falle!

Verbraucher müssen wissen, dass der Netto- oder auch Zahlbeitrag genannt sich ändern könnte. Dieser Beitrag ist nicht garantiert. Der Beitrag einer Berufsunfähigkeitsversicherung kann sich also im Laufe der Zeit ändern (Mehr Informationen unter: Brutto- oder Nettobeitrag in der Berufsunfähigkeitsversicherung?)

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, wählt seine Berufsunfähigkeitsversicherung auch nach der Höhe des Bruttobeitrags aus. In unserem kostenlosen Vergleich wird immer sowohl der Brutto- als auch der Nettobeitrag ausgewiesen. Damit haben Verbraucher die optimale Übersicht und können ebenfalls die Kosten des Vertrags besser beurteilen.

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