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Ursachen einer Berufsunfähigkeit

Erwerbstätige unterschätzen die Gefahr einer Berufsunfähigkeit!

Was ist die häufigste Ursache für eine Berufsunfähigkeit? Und betrifft mich das überhaupt? Keine schlimmen Krankheiten in der Familie, gute Fitness und Bürojob – bei diesen Voraussetzungen kann doch getrost auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung verzichtet werden, oder? Leider ist es nicht so einfach, wie inzwischen zahlreiche Untersuchungen, Umfragen und Studien zeigen.

Anteil Berufsunfähige in Deutschland nach Alter

Berufsunfähigkeit kann in jedem Alter eintreten!

Denn angesichts der vielen möglichen Ursachen ist niemand vor einer Berufsunfähigkeit gefeit. Wer hier an der falschen Stelle spart, setzt seinen Lebensstandard und seine finanzielle Existenz auf das Spiel.

In Deutschland haben gut 16 Millionen Verbraucher eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen. Bei 42 Millionen Erwerbstätigen darf man allerdings nicht von einer hohen Abedeckung sprechen.

Dabei spricht die Statistik eine klare Sprache: Mindestens jeder fünfte von ihnen wird im Laufe seines Lebens aufgrund verschiedener Ursachen berufsunfähig. Dennoch wird dieses Risiko in weiten Teilen der Bevölkerung unterschätzt.

Dies zeigt eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa, welche vom F.A.Z.-Institut sowie der Gothaer Versicherungen in Auftrag gegeben wurde. Danach schätzt jeder zweite deutsche Angestellte das Risiko als gering ein, aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls berufsunfähig zu werden. Somit steht die Einschätzung vieler Angestellter im klaren Widerspruch zur Statistik (Mehr Infos unter: Berufsunfähigkeitsversicherung Angestellte).

Häufigste Ursache: Psychische Erkrankungen!

Am sichersten vor einer Berufsunfähigkeit fühlen sich Angestellte welche sitzend tätig sind, da ihrer Ansicht nach die Gefahr eines Unfalls gering ausfällt. Wer hierbei das Risiko der Berufsunfähigkeit für vernachlässigbar hält, der irrt aber: Denn Berufsunfähigkeitsversicherungen leisten inzwischen am häufigsten wegen psychischer Krankheiten.

Herausgefunden hat dies das Analyseinstitut MORGEN & MORGEN, das jedes Jahr den Markt für BU-Policen und die Ursachen für eine Berufsunfähigkeit unter die Lupe nimmt. Danach sind 30 Prozent aller Leistungsfälle auf Nervenkrankheiten zurückzuführen.


Ursachen Berufsunfähigkeit

In erster Linie zählen Depressionen, jedoch auch Angststörungen, Neurosen sowie Belastungsstörungen dazu. Diverse Krankenkassen bestätigen diese aus ihrer Sicht besorgniserregende Entwicklung. In ihrem Gesundheitsreport 2014 stellte die DAK-Gesundheit fest, dass Depressionen für fast 15 Prozent des Krankenstandes verantwortlich waren.

Und zwischen den Jahren 2000 und 2013 sollen die Fehlzeiten wegen Depressionen gemäß dem Depressionsatlas der Techniker Krankenkasse um knapp 70 Prozent gestiegen sein. Frauen trifft es laut der Untersuchung deutlich häufiger als Männer (Mehr Infos unter: Berufsunfähigkeitsversicherung Psychotherapie).

Während eine Magenverstimmung oder Grippe die Betroffenen lediglich ein paar Tage außer Gefecht setzt, enden psychische Leiden hingegen oft in langfristiger, wenn nicht sogar dauerhafter Berufsunfähigkeit. Sie sind laut MORGEN & MORGEN in sämtlichen Altersstufen die häufigste Ursache für einen frühzeitigen Ausstieg aus dem Berufsleben.

Unfallversicherung kann BU-Versicherung nicht ersetzen!

Entgegen der Ansicht vieler Menschen, spielen Unfälle als Ursache für eine Berufsunfähigkeit lediglich eine untergeordnete Rolle. Nur bei jedem zweiten Erwerbstätigen wird ein Unfall der Grund für einen vorzeitigen Berufsausstieg sein. Genau deshalb vermag eine Unfallversicherung eine Berufsunfähigkeitsversicherung nicht zu ersetzen.

Denn eine solche leistet ausschließlich bei Unfällen und somit in nur 10 Prozent aller Fälle. 90 Prozent fallen auf nicht unfallbedingte Erkrankungen zurück. Ferner sieht eine Unfallversicherung häufig nur eine Einmalzahlung vor, mit der sich 25 oder mehr Jahre bis zur Rente kaum überbrücken lassen. Mit knapp 15 Prozent liegt die Gefahr 10 Prozent höher, als in der Altersklasse der über 50. Auffällig hoch ist jedoch das Risiko jüngerer Menschen, durch einen Verkehrsunfall berufsunfähig zu werden.


Ursachen Berufsunfähigkeit nach Altersstufen

Rückenerkrankungen zählen zu den zweithäufigsten Ursachen!

An zweiter Stelle des Rankings und damit hinter den psychischen Leiden sind Krankheiten des Skelett- und Bewegungsapparats zu finden. In rund 21 Prozent der Fälle ist der Arbeitsausfall auf Krankheitsbilder wie Osteoporose, Rheuma, Arthrose oder einem Bandscheibenvorfall zurückzuführen. Dieser Wert ist übrigens bei Menschen unter 40 Jahren etwas höher als bei älteren Erwerbstätigen.

Bei den Jüngeren ist das Risiko einer Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems eher gering. Wenig überraschend ist die Tatsache, dass Ursachen wie Thrombosen, Herzinfarkten und Schlaganfällen mit zunehmendem Alter an Bedeutung gewinnen.

Mehr als 12 Prozent derer, die mit über 50 berufsunfähig werden, müssen ihren Job aufgrund Herz- oder Gefäßerkrankungen aufgeben. Im Vergleich zu den unter 40-Jährigen sind das doppelt so viele. In der Berufsunfähigkeitsstatistik liegen diese Erkrankungen mit fast 9 Prozent auf dem 5. Rang.

Fazit: BU-Versicherung für jeden Erwerbstätigen Pflicht!

Aus den Zahlen können zwei wichtige Schlüsse gezogen werden. Zum einen kann eine Berufsunfähigkeit jeden treffen – vom Bürokaufmann bis zum Altenpfleger. Und zweitens ist zu berücksichtigen, dass sich die Risiken im Laufe der Zeit ändern und keiner mit absoluter Gewissheit vorhersehen kann, wie die eigene gesundheitliche Entwicklung aussehen wird.

Wer sich mit Anfang 30 noch in bester körperlicher Verfassung befindet und daher auf einer Berufsunfähigkeitsversicherung verzichtet, wird dies eventuell 15 Jahre später bitter bereuen, wenn er dann etwa in eine langjährige Krankheit verfällt.

Somit bleibt festzuhalten, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung eine sinnvolle Investition und eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt darstellt (Mehr Infos unter: Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll?). Bevor man sich als Verbraucher für einen Tarif entscheidet, sollte man sich mittels eines Tarifvergleichs ausführlich informieren. Über uns hat man die Möglichkeit einen kostenlosen und unverbindlichen Tarifvergleich zu erhalten.

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