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Welche Höhe sollte die Berufsunfähigkeitsrente haben?


Wer sich für eine Berufsunfähigkeitsversicherung interessiert, stellt sich oft folgende Frage: „Welche Höhe sollte eigentlich die versicherte Rente im Falle einer Berufsunfähigkeit haben?”

Denn eine Berufsunfähigkeitsversicherung bezahlt im Leistungsfall eine fest vereinbarte monatliche Rente. Die Frage ist nicht ganz so einfach zu beantworten. Wir werden jedoch in diesem Beitrag die Herangehensweise an diese Frage erläutern, damit man sich einen Überblick über die richtige Höhe der Berufsunfähigkeitsrente verschaffen kann.

Ausgangssituation für die Höhe der Berufsunfähigkeitsrente

Höhe Berufsunfähigkeitsrente

Der Höhe einer Berufsunfähigkeitsrente sollte besondere Beachtung geschenkt werden!

Zuallererst sollte man ermitteln, wie viel Geld monatlich für den Lebensunterhalt benötigt wird. Also wie hoch sind die Ausgaben für Wohnen, Kleidung, Verkehrs- und Lebensmittel.

Auch Beiträge für die Altersvorsorge, wie beispielsweise eine private Rentenversicherung, sollten berücksichtigt werden. Denn wenn man längere Zeit berufsunfähig ist, wirkt sich das auf die Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung im Ruhestand aus.

Denn während einer Berufsunfähigkeit werden keine Beiträge mehr in die gesetzliche Rentenversicherung oder ein Versorgungswerk einbezahlt, da man ja nicht mehr berufstätig ist. Wer 4-5 Jahre nicht mehr arbeitet, vergrößert dadurch seine Rentenlücke enorm.

Deshalb sollten zumindest die Beiträge für die private Altersvorsorge weiterhin bezahlt werden, um den Schaden in Grenzen zu halten. Wer seine Altersvorsorge über eine private Rentenversicherung aufbaut, kann die Beiträge auch über eine sogenannte Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit absichern.

Dann werden diese im Falle einer Berufsunfähigkeit von der jeweiligen Versicherung übernommen. Allerdings kostet diese Option in den meisten Verträgen zusätzlich Geld, wodurch die Ablaufleistung der privaten Rentenversicherung sinkt.

Krankenkassenbeiträge müssen selbst getragen werden

Luxusausgaben, wie Urlaubsreisen oder teure Hobbys, aber auch Fahrtkosten zur Arbeit müssen bei den Ausgaben nicht mehr berücksichtigt werden. Vergessen wird leider oft, dass im Falle einer Berufsunfähigkeit die Kosten für die Krankenversicherung selbst getragen werden müssen. Bei einem gesetzlich Pflichtversicherten fällt hier der prozentuale Krankenkassenbeitrag abhängig vom Einkommen an.

Hier gilt dann als Bemessungsgrundlage die monatliche Rente vom Versicherer und eventuell von der gesetzlichen Rentenversicherung. Bei Personen die über eine private Krankenversicherung abgesichert sind sieht es anders aus. Der Versicherte muss hier zu Hundertprozent die Beiträge für die private Kranken- und Pflegeversicherung übernehmen.

Bei Angestellten bedeutet das, dass der hälftige Arbeitgeberbeitrag zur Kranken- und Pflegeversicherung wegfällt. Das kann bei einer eventuellen Berufsunfähigkeit sehr schnell teuer werden. Wer beispielsweise eine Rente von 1.500 Euro abgesichert hat und gleichzeitig 500 Euro im Monat für seine private Kranken- und Pflegeversicherung ausgeben muss, könnte ein Problem bekommen. Hier bleiben dann lediglich 1.000 Euro im Monat zum Leben übrig. Das ist in vielen Fällen zu wenig.

Möglichst hohe Berufsunfähigkeitsrente vereinbaren

Wenn man seine Ausgabensituation eingeschätzt hat, geht es darum diesen monatlichen Betrag möglichst hoch abzusichern. Beachten muss man allerdings, dass viele Versicherungsunternehmen die abzusichernde Rentenleistung auf ein Maximum beschränken.

Auch werden ab bestimmten Rentenhöhen umfangreichere Gesundheitsangaben notwendig. Besonders für gut verdienende Angestellte ist das oft ein Problem. Ohne professionelle Unterstützung ist die Auswahl des geeigneten Versicherers sehr schwierig, da man die einzelnen Regelungen für die Annahme des Antrags bei bestimmten Rentenhöhne kennen muss.


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Dazu kommt noch, dass mit steigender Absicherung die Prämien für die Berufsunfähigkeitsversicherung ansteigen. Wer eine höhere Berufsunfähigkeitsrente absichern möchte, muss dafür auch mehr bezahlen. Deshalb sollte man immer die Preise von verschiedenen, möglichst von allen verfügbaren Anbietern vergleichen. Die Leistungen sollten selbstverständlich ebenfalls berücksichtigt werden.

Diese sind aber bei den sehr guten Berufsunfähigkeitsversicherungen mittlerweile sehr ähnlich geworden. Dennoch gibt es kleine aber feine Unterschiede. Gerade wenn es um die so wichtigen Nachversicherungsgarantien geht.

Dabei hat der Kunde die Möglichkeit seine Berufsunfähigkeitsrente zu erhöhen, wenn ein bestimmtes Ereignis wie beispielsweise eine Gehaltserhöhung oder die Geburt eines Kindes eintritt. Und das ohne erneute Gesundheitsprüfung. Das kann sehr wichtig sein, da die Gesundheit im Alter oft nicht besser sondern schlechter wird.

Auf umfangreiche Nachversicherungsgarantien achten

Der Vertrag sollte eine möglichst große Auswahl an Nachversicherungsgarantien aufweisen, bei welchen man ohne erneute Gesundheitsprüfung die Rentenhöhen anpassen kann.

Mit welchen Einnahmen rechnet man bei Berufsunfähigkeit?

Nun zu eventuellen Einnahmen bei einer Berufsunfähigkeit. Wer berufsunfähig ist, nach dem 01.01.1961 geboren und vorher als Angestellter in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat, kann beim Rentenversicherungsträger eine sogenannte Erwerbsminderungsrente beantragen.

Diese leistet allerdings nur noch, wenn Sie innerhalb bestimmter zeitlicher Grenzen keinerlei Tätigkeiten mehr nachgehen können. Der erlernte Beruf wird hier nicht berücksichtigt. Auch nicht ob, man der Tätigkeit aufgrund der Arbeitsmarktsituation tatsächlich nachgehen kann.

Wer zwischen 0 – 3 Stunden irgendeine Tätigkeit ausüben kann, erhält circa 38 Prozent seines letzten Bruttoeinkommens als volle Erwerbsminderungsrente. Dieser Betrag wird bei Angestellten im jährlichen Rentenbescheid aufgezeigt.

Gedeckelt wird dieser Betrag bei der geltenden Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung. Wer zwischen 3 – 6 Stunden irgendeiner Tätigkeit nachgehen könnte, erhält nur noch circa 18 Prozent des letzten Bruttoeinkommens als sogenannte teilweise Erwerbminderungsrente.

Bei einer Berechnung der Versorgungslücke wird die teilweise Erwerbsminderungsrente als mögliche Einnahmequelle herangezogen.

Richtige Berechnung der Versorgungslücke

Bei der Berechnung der Höhe einer privaten Berufsunfähigkeitsrente, können Angestellte die teilweise Erwerbsminderungsrente als Einnahmequelle mit berücksichtigen. Kammerberufe beziehen die Berufsunfähigkeitsrente aus dem Versorgungswerk mit ein.


Damit kann man den geschätzten Ausgaben ein Teil wieder hinzurechnen. Auch vorhandene Vermögenswerte spielen bei der Berechnung eine wichtige Rolle. Je nachdem wie viel das ist, kann man die anzusetzende Rentenhöhe anpassen.

Selbständige die freiwillig in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen haben leider keinen Anspruch mehr auf eine Erwerbsminderungsrente. Diese müssen sich voll über eine private Berufsunfähigkeitsversicherung absichern.

Man kann sehen, dass die Ermittlung der richtigen Rentenhöhe und die gleichzeitige Auswahl des passenden Versicherers nicht ganz so einfach ist. Man sollte sich auf jeden Fall an einen unabhängigen Experten wenden, der neben dem Fachwissen auch einen Tarifvergleich erstellt, um für sich das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu ermitteln.

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