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Berufsunfähigkeitsversicherung für Schüler

Ist es sinnvoll, dass Schüler eine BU-Versicherung abschließen?

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Schüler scheint auf den ersten Blick widersinnig. Denn schließlich kann eine Berufsunfähigkeit erst mit Eintritt ins Berufsleben eintreten – und sich gegen ein Risiko abzusichern, das de facto als Versicherungsfall noch nicht vorkommen kann, wer sollte das tun? Dennoch kann es durchaus Sinn machen, bereits als Schüler eine BU-Versicherung abzuschließen.

Berufsunfähigkeitsversicherung Schüler

Schüler können sich noch günstige Prämien in der Berufsunfähigkeitsversicherung sichern!

Das Argument sind die besonders niedrigen Kosten. Denn wer jung ist, ist auch üblicherweise topfit und besitzt kaum Gesundheitsrisiken.

Das sind beste Eintrittsbedingungen für eine BU-Versicherung, denn die knüpft üblicherweise die Prämienhöhe an das (Einstiegs-) Alter, das Berufsrisiko und den Gesundheitszustand. Zu letzterem wird bei Beantragung der Versicherung eine Gesundheitsprüfung durchgeführt.

In Abhängigkeit von den Ergebnissen werden bei Bedarf Risikozuschläge erhoben, bei zu schlechter Gesundheit kann die Berufsunfähigkeitsversicherung auch vom Versicherer abgelehnt werden. Für Schüler ist die Wahrscheinlichkeit, bei dieser Prüfung „durchzufallen“, noch sehr gering.

BU-Versicherung – Vorsorge für die Kinder

Wer also früh einen Berufsunfähigkeitsschutz besitzt, riskiert nicht, später eventuell abgelehnt zu werden und hat damit hervorragende Voraussetzungen, um auch während der Berufszeit besonders niedrige Prämien zu zahlen. Für Eltern, die an die Zukunft ihrer Kinder denken, ist es daher eine Überlegung wert, bereits während der Schulzeit eine Berufsunfähigkeitsversicherung für die Sprösslinge abzuschließen.

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Dass eine BU-Versicherung sinnvoll ist, wird kaum jemand bestreiten. Denn sie deckt ein existenzielles Risiko ab, gegen das sich jeder, der für seinen Lebensunterhalt auf Erwerbseinkommen angewiesen ist, absichern sollte.

Allerdings empfiehlt es sich – wie meistens bei Versicherungen – genauer hinzuschauen, denn nicht jeder Berufsunfähigkeitsschutz für Schüler erfüllt die Erwartungen an eine dauerhaft gute und günstige Absicherung. Dazu müssen bestimmte Bedingungen gegeben sein, auf die nachfolgend näher eingegangen werden soll.

1. Versicherung gegen Erwerbsunfähigkeit oder gegen Berufsunfähigkeit?

Manchmal kommt es auf den exakten Begriff in den Vertragsbedingungen an. Hier geht es darum, ob die Schüler-BU „Berufsunfähigkeit“ oder „Erwerbsunfähigkeit“ abdeckt. Mancher BU-Tarif für Schüler setzt Berufsunfähigkeit mit Erwerbsunfähigkeit gleich. Man spricht hier auch von einer „Erwerbsunfähigkeitsversicherung mit Schülerklausel“.

Bei diesen Tarifen haben Schüler nur die Option, den BU-Vertrag später im Berufsleben ohne erneute „Risiko- und Gesundheitsprüfung“ in eine „echte BU-Versicherung“ umzuwandeln (sogenannte Wechseloption). Den Zeitpunkt der Umwandlung sollte man allerdings nicht verpassen, denn die Absicherung gegen Erwerbsunfähigkeit bleibt ansonten bestehen. Es ist auch deshalb wichtig, da für das Vorliegen einer Erwerbsunfähigkeit relativ strenge Kriterien gelten.

Sie ist erst dann gegeben, wenn keine (irgendwie geartete) Tätigkeit mehr als drei Stunden am Tag ausgeübt werden kann. Da dieser Fall seltener als eine Berufsunfähigkeit eintritt, sind die Prämien für „Erwerbsunfähihigkeitsversicherungen mit Schülerklausel“ etwas günstiger.

Redaktions-Tipp!

Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung mit Schülerklausel ist aus einem weiteren Grund keine gute Alternative zur einer echten BU-Versicherung für Schüler. Denn bei einem eventuellen Wechsel wird das aktuelle Eintrittsalter für die Berechnung der Prämien herangezogen. Besser ist es gleich eine echte Schüler-BU abzuschließen, da hier keine Neukalkulation erfolgt.

2. Schutz mit Nachversicherungsgarantie

Die Berufsunfähigkeitsversicherung sollte auf jeden Fall mit einer Nachversicherungsgarantie ausgestattet sein. Sie ermöglicht es, später die Versicherungsleistung – die Berufsunfähigkeitsrente – ohne weitere Gesundheitsprüfung anzupassen, wenn sich die Lebensumstände ändern.

Oft steigt der Versicherungsbedarf wegen Heirat, Familiengründung oder weil ein höheres Einkommen erzielt wird. Dann gelten die ursprünglich vereinbarten Konditionen auch für den aufgestockten Versicherungsschutz. Es ist lediglich die Mehrleistung zu bezahlen, nicht ein eventuell höheres Risiko.

3. Wie sieht es bei anderer beruflicher Entwicklung aus?

Bei manchen Berufsunfähigkeitsversicherungen für Schüler wird der Versicherungsschutz bereits im Hinblick auf einen später angestrebten Beruf vereinbart. Die Art der Berufstätigkeit ist ein wichtiges Risikokriterium in der BU-Versicherung.

„Risikoarme“ Tätigkeiten in Büroberufen werden günstiger eingestuft als „riskante“ Berufsfelder mit körperlicher Belastung und Verletzungsgefahr. Hier sollte bei der Auswahl der Berufsunfähigkeitsversicherung möglichst darauf geachtet werden, dass nicht nachträglich eine schlechtere Einstufung erfolgt, wenn die Berufswahl anders ausfällt als ursprünglich gedacht.

4. Ausreichend langer Versicherungsschutz

Der Versicherungsschutz sollte außerdem so lange bemessen sein, dass er während des gesamten Erwerbslebens besteht. Denn so lange existiert auch das Berufsunfähigkeitsrisiko. Von daher sind Laufzeiten bis zum 67. Lebensjahr sinnvoll, da dann das reguläre Renteneintrittsalter erreicht ist.

Wenn der Versicherungsschutz vorher endet, ist zumindest ein gewisses „Restrisiko“ bis zur Rentenzahlung ohne Versicherungsschutz zu tragen. Ein erneuter Versicherungsabschluss würde dann wegen des fortgeschrittenen Alters und meist höherer Risiken sehr viel teurer.

5. Keine abstrakte Verweisung

Auch bei der BU-Versicherung für Schüler gilt: Verträge mit abstrakter Verweisung sollten gemieden werden. Bei dieser Klausel kann die Versicherung die Leistung verweigern, indem sie den Versicherungsnehmer auf eine andere gleichwertige Arbeit „verweist“, in der er trotz Invalidität theoretisch noch tätig sein könnte – unabhängig davon, wie realistisch das tatsächlich ist. Eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung verzichtet auf die abstrakte Verweisung.

BU-Leistungen schon in der Schulzeit?

Das Risiko mag gering sein – doch ganz ausgeschlossen ist es nicht, dass eine BU-Versicherung auch schon während der Schulzeit in der Leistungspflicht ist. Es muss dabei nicht einmal eine körperlich bedingte Invalidität sein.

Psychische Leiden nehmen auch in jungen Jahren immer mehr zu und können im Extremfall bereits früh zu Berufsunfähigkeit führen. Auch unter diesem Aspekt lohnt es sich, über eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Schüler nachzudenken.

Fazit

Ein möglichst junges Eintrittsalter kann Verbrauchern günstige Prämien sichern. Und das ist bei Schülern meistens der Fall. Gleichzeit besteht der Vorteil, dass Schüler oftmals keine Vorerkrankungen haben, was den Eintritt in eine Berufsunfähigkeitsversicherung zusätzlich erleichtert.

Ein großer Vorteil ist der Abschluss einer BU-Versicherung für die Schüler, welche später einen risikoreichen Beruf – wie beispielsweise ein Handwerk – erlernen und ausüben. Denn hier sind die Prämien als Schüler meist günstiger. Wichtig ist, dass der Tarif bei Berufseinstig keine neue Risikoklasseneinstufung vorsieht. Wer eine günstige und gute Schüler BU sucht, sollte vorab einen Tarifvergleich durchführen.

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