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Wie man sich am besten eine Rente für das Alter aufbaut

Wer über die Rente nachdenkt, sieht oft den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. In den Medien wird ständig darüber berichtet, dass man mit großer Wahrscheinlichkeit eine Rentenlücke hat. Die Finanz- und Versicherungsbranche verspricht uns, das Problem mit ihren Produkten zu lösen.

3 Tipps für den richtigen Aufbau einer Rente

Die Altersvorsorge muss gut geplant werden

Und die Verbraucherschützer warnen vor allzu teuren Altersvorsorgeprodukten. Doch wie soll man das Thema am besten angehen?

Wir möchten mit unserem Artikel über den richten Aufbau einer Rente, Licht ins Dunkel bringen und aufzeigen wie man das Thema richtig anpackt.

1. Lücke für die Rente berechnen

Bevor man ein entsprechendes Sparprodukt für die Rente wählt, muss man zum einen wissen ob man dieses Produkt überhaupt benötigt. Und wenn ja, wieviel man sparen muss um seine Rentenlücke zu schließen. Dafür ist es zuerst einmal wichtig seine Rentenlücke zu kennen. Aber was versteht man genau unter einer Rentenlücke?

Eine Rentenlücke ist die Differenz zwischen dem Einkommen, welches man im Alter zum Leben benötigt und den Einnahmen die bereits durch eine bestehende Vorsorge (zum Beispiel die gesetzliche Rentenversicherung) vorhanden sind. Eigentlich ganz einfach, oder?

Wenn da nicht die vielen Unbekannten wären. Denn es ist sehr schwer zum jetzigen Zeitpunkt die voraussichtlichen Einnahmen im Alter zu planen. Diese hängen nämlich unter anderem von folgenden Faktoren ab:

  • Der zukünftigen Inflation,
  • dem Einkommen bis zum Rentenalter,
  • den Zinsen die man mit Vorsorgeprodukten erwirtschaftet,
  • der gesetzlichen Rentenentwicklung und
  • von den zukünftigen Steuer- und Sozialabgaben.

Alle diese Faktoren müssen bei der Errechnung der Rentenlücke berücksichtigt werden. Man kann unschwer erkennen, dass man seine exakte Rentenlücke nur in Form einer Momentaufnahme ermitteln kann. Alles andere wäre Kaffeesatzleserei. Das heißt im Umkehrschluss, man muss seine Rentenlücke in regelmäßigen Abständen neu berechnen. Sonst kommt das böse Erwachen im Alter und dann ist es bereits zu spät. Aber wie genau berechnet man jetzt seine Rentenlücke?

Das heutige Nettoeinkommen ist entscheidend

Experten empfehlen circa 80% – 90% seines heutigen Nettoeinkommens als Ziel für die Altersvorsorge festzusetzen. Damit sollte ein sorgenfreies Leben im Alter gewährleistet sein.

Man geht also von einem festgelegten Einkommensziel für das Alter aus und berechnet auf dieser Basis die Rentenlücke. Wenn man nun das Einkommensziel ermittelt hat, muss man die Inflation berücksichtigen. Aktuell, im Jahr 2013, liegt diese in Europa bei ungefähr 2% pro Jahr. Das bedeutet, man muss auf sein heutiges Einkommensziel für das Alter 2% Inflation jedes Jahr bis zum Renteneintritt hinzuaddieren. Das wären bei einem Einkommensziel von 2.000 Euro Rente, in 30 Jahren 3.551,69 Euro, die man dann jeden Monat benötigen würde. Nun weiß man welche monatlichen Einnahmen man im Alter benötigt.

An diesem Beispiel kann man auch schon gut erkennen, dass eine Altersvorsorgeplanung laufend angepasst werden muss. Denn die Inflation früherer Jahre lag um ein Vielfaches höher. Und damit wären die Ergebnisse vor 10 Jahren anders ausgefallen als heute.

Eine Bestandsaufnahme bestehender Verträge ist wichtig

Als nächstes muss man eine Bestandsaufnahme der bereits bestehenden Versorgungsverträgen (z.B. private Rentenversicherungen, usw.) machen. Die Ablaufleistungen der bestehenden Verträge zieht man dann vom seinem Einkommensziel im Alter ab. Dann erhält man seine Rentenlücke. Wenn man einen Sparplan mit einer Einmalleistung hat, muss man diese zum Ablauf in eine monatliche Rente umrechnen, damit man diese von seinem Einkommensziel abziehen kann.

Steuer- und Sozialabgaben nicht vergessen

Um die Rentenlücke richtig auszurechnen, muss man noch die Steuer- und Sozialabgaben die im Alter anfallen von seinen zukünftigen Rentenzahlungen abziehen.

Da eine richtige Schätzung der zukünftigen Steuer- und Sozialabgaben schwer möglich ist, nimmt man die heutige Situation. Umso weiter die Rente in der Zukunft liegt, desto schwerer die Einschätzung. Die Rentenlücke wird sich im Laufe des Lebens ständig ändern. Wir sprechen immer von einer dynamischen Altersvorsorgeplanung. Nicht nur die Inflation, die Steuern und Sozialabgaben ändern sich. Nein auch das Einkommen, die Zinsentwicklung und unvorhergesehene Lebensereignisse verändern ständig unseren Rentenbedarf.

Alle 3-5 Jahre sollte man die Altersvorsorge neu planen

Da sich in diesem Zeitraum bei den meisten Menschen einiges ändert, macht es Sinn alle 3-4 Jahre eine neue Berechnung der Rentenlücke vorzunehmen.

2. Die richtigen Altersvorsorgeprodukte für die Rente ermitteln

Der Markt ist voll mit Produkten für die Altersvorsorge. Es gibt staatlich geförderte Produkte wie die Riester Rente oder die Rürup Rente, aber auch staatlich ungeförderte Altersvorsorgeprodukte wie Fondssparpläne oder normale Rentenversicherungen und noch einige mehr. Doch was ist jetzt eigentlich das richtige Produkt für einen?

Zunächst einmal sollte man sich die Frage stellen, ob man ein gefördertes oder ungefördertes Altersvorsorgeprodukt haben abschließen möchte. Wenn man sich für ein staatlich gefördertes Produkt entscheidet, muss man wissen, dass man während der Sparphase ordentliche Förderungen in Form von Steuer- und Sozialabgabenvergünstigungen und Zulagen erhält.

Diese Vorteile kauf man sich aber mit einigen Einschränkungen ein. Das heißt, dass man diese Produkte meistens bis zum Rentenalter durchhalten sollte, sonst drohen Sanktionen, weil man ja Förderungen vom Staat erhalten hat. Wenn man damit kein Problem hat, sind diese Produkte durchaus sinnvoll. Wer rein auf die Rendite bei einem Produkt schaut, sollte die geförderten Produkte auf jeden Fall mit in seine Entscheidung einbeziehen, da man durch die Förderung quasi Rendite geschenkt bekommt.

Experten für die Altersvorsorge verfügen in der Regel über entsprechende Softwareprogramme, die genau berechnen können bei welcher Produktkategorie die höchste Rendite mit den Förderungen herauskommt. Man sollte hier einen entsprechenden unabhängigen Experten für die Altersvorsorge zurate ziehen.

10 Jahre späteres sparen kostest am Ende über 100.000 Euro

Die Verzinsung und die Zeit spielen auch noch eine ganz wesentlich Rolle. Wer früh beginnt, der kann sich mit denselben Beiträgen eine Menge Kapital aufbauen. Schauen wir uns mal ein Beispiel an.

Beginn im Alter von 20 Jahren im Alter von 30 Jahren
Sparrate pro Monat 100 Euro 100 Euro
Einzahlung gesamt 56.400 Euro 44.400 Euro
Zinsen 6% 6%
Endkapital mit 67 Jahren 298.721,18 Euro 157.685,20 Euro

An diesem Beispiel kann man genau erkennen, dass bei gleichen Beiträgen derjenige der 10 Jahre früher angefangen hat zu sparen, am Ende über 100.000 Euro mehr erwirtschaften konnte. Obwohl Ihn die Anlage nur 12.000 Euro mehr gekostet hat. Das liegt am Zinseszinseffekt. Und der ist gnadenlos.

So früh wie möglich mit dem Sparen für die Rente beginnen

Wer zu spät anfängt zu sparen, kann den Vorteil der frühen Sparer meistens nicht mehr aufholen. Soviel mehr an Kapital können die wenigsten aufbringen. Das liegt am Zinseszinseffekt.

Die Kosten für die Altersvorsorge im Blick behalten

Ein weiteres wichtiges Kriterium für ein passendes Altersvorsorgeprodukt sind die Kosten. Hier unterscheidet man zwischen Abschluss- und Verwaltungskosten. Die Abschlusskosten fallen in der Regel zu Beginn des Vertrags an und die Verwaltungskosten bezahlt man solange der Vertrag läuft.

Die Kosten müssen mittlerweile in jedem Produkt ausgewiesen werden und sollten bei der Entscheidung für das ein oder andere Produkt mit einbezogen werden. Allerdings sollte man nicht nur auf die Kosten schauen. Auch das zugrundeliegende Kapitalanlagemodell muss berücksichtigt werden. Denn ein günstiges Altersvorsorgeprodukt nützt einem recht wenig, wenn die Kapitalanlage dahinter zu wenig Erträge einbringt.

Zuerst das Kapitalanlagemodell ansehen und dann die Kosten

Wenn einem das Kapitalanlagemodell gefällt, sollte man das Produkt mit den niedrigeren Kosten wählen und nicht umgekehrt.

Die Verzinsung muss stimmen

Auch die Chancen auf eine ordentliche Rendite müssen bei der Auswahl der Produkte berücksichtigt werden. Die Sicherheit eines Produkts ist natürlich wichtig, sollte aber nicht übergewichtet werden. Denn zu große Garantien sind über lange Laufzeiten unnötig und kosten zu viel Geld und damit Rendite. Ein Beispiel dazu:

Verzinsung p.a. 7% 4%
Sparrate pro Monat 100 Euro 100 Euro
Laufzeit 35 Jahre 35 Jahre
Endkapital 172.174,03 Euro 90.297,63 Euro

Man kann sehen, dass ein falsches Sicherheitsdenken richtig Geld kosten kann. Bei durchschnittlich nur 3% weniger Verzinsung pro Jahr, fehlen über eine Laufzeit von 35 Jahren über 70.000 Euro. Natürlich soll das nicht heißen, dass man nur das größte Risiko eingehen soll. Schon gar nicht bei der Altersvorsorge. Nein, umso länger man Zeit hat zu sparen, desto weniger Garantien benötigt man. Denn man hat genügend Zeit um auch mal schlechte Phasen wieder auszugleichen. Wichtig ist ein sauberes Anlagemodell in dem Produkt.

3. Laufende Überprüfung seiner Altersvorsorge

Zuletzt ist es wichtig, die einmal abgeschlossenen Altersvorsorgeverträge immer mal wieder zu überprüfen. Oftmals gibt es Neuerungen, die man dann in seinen bestehenden Vertrag mit einbauen kann. Oder es werden andere Kapitalanlagemodelle angeboten, die bessere Renditechancen bieten. Es gilt aber, dass ein einmal abgeschlossenes Produkt nicht ständig gewechselt werden sollte.

Denn man bezahlt sonst womöglich wieder neue Abschlusskosten und das wird auf die Dauer zu teuer. Wir haben es oben schon mal angesprochen. Die Rentenlücke sollte man wie die Altersvorsorgeprodukte immer im Auge behalten, wenn man ernsthaft Altersvorsorge betreiben möchte. Man muss in jungen Jahren auf Kapital verzichten, welches man im Alter wieder zur Verfügung hat.

Es geht letztendlich um Kapitalumschichtung. Man hat im Leben alles richtig gemacht, wenn man immer einen gleich bleibenden Lebensstandard hat. Und das kann man mit dem richtigen Aufbau der Rente erreichen. Wenn man sich zu diesem Thema richtig beraten lassen möchte stehen unsere Experten für die Altersvorsorge über unsere kostenfreie Onlineberatung zu Verfügung.


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Welche Art der Altersvorsorge passt zu mir?

Wer sich für den Abschluss einer privaten Rentenversicherung entscheidet, steht oft vor dem Problem, dass es eine zu große Auswahl an Versicherungsprodukten gibt. Darüber hinaus muss man noch die Entscheidung treffen, ob man die Rentenversicherung mit oder ohne staatliche Förderungen abschließen soll.

Auch der Arbeitgeber kann sich in Form einer betrieblichen Altersvorsorge an der privaten Rentenversicherung beteiligen. Um ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen, möchte ich hier mal die Optionen aufzeigen.

Vorab ist wichtig zu wissen, dass der Gesetzgeber die Altersvorsorge im Zuge des Alterseinkünftegesetzes zum 1. Januar 2005 in drei Schichten eingeteilt hat.

Je nachdem aus welcher Schicht man eine private Rentenversicherung abschließt, erhält man verschiedene Steuer- und Sozialversicherungsvorteile. Zusätzlich kann man bei bestimmten Rentenversicherungen Zulagen für seinen Vertrag vom Staat erhalten.

Aufbau 3-Schichten-Modell für die private Altersvorsorge

Schichten Produktarten Vorteile Nachteile
Schicht 3 Private Rentenversicherung, Lebensversicherung, Fondssparplan, Immobilien Hohe Flexibilität, niedrige Steuern in der Auszahlphase Keine Förderung während der Sparphase
Schicht 2 Betriebliche Altersvorsorge, Riester Rente Hohe Förderungen während Sparphase Nachgelagerte Besteuerung im Alter
Schicht 1 Gesetzliche Rentenversicherung, Beamtenversorgung, Versorgungswerke, Rürup Rente Hohe steuerliche Förderung während der Ansparphase nicht beleihbar, kapitalisierbar, veräußerbar und übertragbar

Schicht 1: Basisversorgung

Im Bereich der Basisversorgung kann man die Beiträge im Rahmen des Sonderausgabenabzugs als Altersvorsorgeaufwendungen steuerlich geltend machen. Der Gesetzgeber hat hier die Möglichkeit geschaffen, dass bis zu 25.046 Euro pro Jahr für Alleinstehende und 50.092 Euro p.a. für Verheiratete steuerlich geltend gemacht werden können. Wichtig ist hier noch zu wissen, dass die steuerliche Anerkenntnis schrittweise um 2% pro Jahr angehoben wird. Bis im Jahr 2025 dann 100% erreicht werden. In diesem Jahr (2020) können rund 90 % der Beiträge, abzüglich des vollen Rentenversicherungsbeitrags, steuerlich geltend gemacht werden.

Welche Versorgungen zählen zur 1. Schicht?

  • Gesetzliche Rentenversicherung
  • Landwirtschaftliche Alterskassen
  • Berufsständische Versorgungswerke
  • Beamtenversorgung
  • Rürup Rente

Die Rürup Rente ist der einzige private Vertrag, der beispielweise in Form einer privaten Rentenversicherung abgeschlossen werden kann.

Merkmale der Rürup Rente

  • Die Rürup Rente kann erst mit 62 Jahren in Anspruch genommen werden
  • Die Ansprüche sind nicht vererbbar, beleihbar oder kapitalisierbar. Auch eine Übertragung ist nicht möglich.
  • Dafür ist die Basisrente Hartz IV sicher
  • Die Beiträge zur Basisrente können steuerlich geltend gemacht werden
  • Die Auszahlung der Renten wird nachgelagert im Rentenalter voll besteuert

Für wen ist die Rürup Rente besonders geeignet?

Selbständige und Beamte, die keine Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einbezahlen, erhalten eine maximale steuerliche Förderung über die Basisrente.

Schicht 2: Zusatzversorgung

In die Zusatzversorgung der Schicht 2 hat der Gesetzgeber die Riester Rente und die betriebliche Altersvorsorge integriert. Bei beiden Wegen hat man die Möglichkeit Steuern zu sparen, indem die Beiträge steuerlich angesetzt werden können. Zusätzlich werden bei der Riester Rente noch Zulagen vom Staat geleistet und bei der betrieblichen Altersvorsorge werden auf Teile der Sozialversicherung verzichtet.

Welche Versorgungen zählen zur 2. Schicht?

Merkmale der Riester Rente

  • Man erhält als Förderberechtigter (z.B. Arbeitnehmer, Beamte, etc.) Zulagen vom Staat. Vorausgesetzt man bezahlt 4% seines Vorjahresbruttoeinkommens maximal 2.100 € p.a. in die Riester Rente ein.
  • Die Beiträge können zusätzlich jährlich als Altersvorsorgeaufwendungen steuerlich geltend gemacht werden
  • Alle eingezahlten Beiträge inklusive der erhaltenen Zulagen müssen von jedem Anbieter der Riester Rente zum Laufzeitende garantiert werden
  • 30% des Kapitals kann förderunschädlich frühestens mit 62 Jahren entnommen werden
  • Die ausbezahlten Renten und das Kapital wird im Rentenalter nachgelagert voll besteuert
  • Die Riester Rente ist Hartz IV sicher

Für wen ist die Riester Rente besonders geeignet?

Die Riester Rente bietet mit die höchste Förderung durch Zulagen und Steuerersparnisse an. Alle die eine Riester Rente abschließen können, sollten sich die Höhe der Förderungen berechnen lassen.

Merkmale der betrieblichen Altersvorsorge

  • Gespart wird aus dem Bruttoeinkommen. Dadurch verringert sich das steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Bruttoeinkommen
  • Durch das niedrigere Bruttoeinkommen werden Steuern und Sozialversicherungsbeiträge gespart
  • Bis maximal 4% der Beitragsbemessungsgrenze werden gefördert
  • Zusätzlich können für bestimmte Verträge 1.800 Euro steuerfrei in eine private Rentenversicherung eingezahlt werden
  • Auszahlung des Kapitals oder der Rente ab 62 Jahren
  • Das Kapital oder die Rente wird voll nachgelagert im Rentenalter besteuert. Zusätzlich fällt bei gesetzlich versicherten noch der volle Krankenversicherungsbeitrag an

Für wen ist die betriebliche Altersvorsorge besonders geeignet?

Für alle Arbeitnehmer und Gesellschafter Geschäftsführer. Denn durch die Steuer- und Sozialabgabenersparnisse wird eine sehr hohe Förderquote erreicht.

Schicht 3: Kapitalanlageprodukte

Mit einer privaten Rentenversicherung aus der Schicht 3 ist man von allen Vorsorgewegen am flexibelsten. Denn die Beiträge für die Rentenversicherung werden aus dem versteuerten Nettoeinkommen bezahlt.

Merkmale der privaten Rentenversicherung

  • Gespart wird aus dem Nettoeinkommen
  • Während der Sparphase gibt es keine Förderungen
  • Die private Rentenversicherung ist sehr flexibel. Man kann Sie beleihen, vererben, veräußern und übertragen.
  • In der Auszahlung werden die Rentenzahlungen mit dem niedrigen Ertragsanteil besteuert. Beispiel: Bei 1.000 Euro Rente pro Monat mit 65 Jahren, müssen lediglich 180 Euro versteuert werden.
  • Die Erträge bei Kapitalauszahlungen werden ab dem 62. Lebensjahr nur zur Hälfte besteuert. Vorausgesetzt die private Rentenversicherung bestand 12 Jahre.

Für wen eignet sich die private Rentenversicherung besonders?

Für alle, die die staatlichen Förderungen bereits ausgeschöpft haben. Und für diejenigen, die vollkommen flexibel für die Altersvorsorge sparen möchten.

Mit welcher Schicht beginnt man bei der privaten Altersvorsorge?

Aus welcher Schicht man nun eine private Rentenversicherung abschließen sollte, lässt sich errechnen. Hierbei geht man von derselben Verzinsung für alle Produktschichten aus und berechnet, wie hoch die Förderungen zum einen in der Ansparphase sind.

Und zum anderen wie hoch die Steuer- und Sozialabgabenlast im Alter auf die jeweiligen Renten sind. Wenn man die Ergebnisse in eine Rendite umrechnet, kann man auf Basis dieser Zahlen entscheiden.

Zusätzlich sollte man noch die weichen Faktoren berücksichtigen. Wie beispielsweise, ob man auf eine Vererbung des Kapitals an die Hinterbliebenen Wert legt. Auch die Abhängigkeit von Arbeitgebern sollte eine Rolle spielen. Ein unabhängiger Experte für die Altersvorsorge, sollte einen bei diesen Fragen unterstützen.

Klassische oder fondsgebundene private Rentenversicherungen?

Wenn man sich nun für den passenden Weg, beispielsweise den einer staatlich geförderten Riester Rente entschieden hat, geht es darum das richtige Produkt zu wählen. Die Versicherungen bieten hier klassische und fondsgebundene private Rentenversicherungen an.

Wobei ein fondsgebundenes Produkt nicht gleich ein viel Höheres Risiko beinhalten muss als ein Klassisches. Heutzutage bieten die meisten fondsgebundenen Rentenversicherungen eine Kapitalerhaltungsgarantie an. Damit ist sicher, dass die eingezahlten Beiträge im Rentenalter zur Verfügung stehen.

Gleichzeitig kann man ein Stück weit von den Chancen am Kapitalmarkt profitieren. Welches Produkt genau zu einem passt, sollte man mit auch mit Unterstützung eines unabhängigen Experten erarbeiten. Dieser sollte alle privaten Rentenversicherungen vergleichen und einem das beste Preis-Leistungs-Verhältnis ermitteln.


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