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Rechtsschutzversicherung: Kosten mit denen Verbraucher rechnen müssen!

Was kostet eine Rechtsschutzversicherung?

Verbraucher die vor dem Abschluss einer Rechtsschutzversicherung stehen, fragen sich oft: „Was kostet eine Rechtsschutzversicherung?“ Die Antwort darauf lautet: „Die Kosten einer Rechtsschutzversicherung sind abhängig von der Anzahl der gewählten Bausteine.“ Denn die Rechtsschutzversicherung wird in fünf Teilbereiche untergliedert.

Rechtsschutzversicherung Kosten

Die Kosten einer Rechtsschutzversicherung sind abhängig von den gewählten Bausteinen!

Angefangen vom Privatrechtsschutz bis hin zum Arbeits-, Verkehrs-, Mieter- oder Vermieterrechtsschutz sind verschiedene Kombinationen möglich. Wer die Bereiche Privat-, Beruf- und Verkehr abdecken möchte, muss mit Kosten von ungefähr 190 € bis 230 € pro Jahr an Prämienzahlungen rechnen. Soviel kostet eine qualitativ gute Rechtsschutzversicherung immer.

Günstige Tarife gibt es bereits ab circa 140 € Jahresprämie. Hier müssen Verbraucher allerdings Abstriche bei den Leistungen machen. Wohlgemerkt sind die Bereiche Mieter- und Vermieterrechtsschutz bei dieser Prämienhöhe nicht enthalten. Wer schnell einmal vergleichen möchte, kann dies über unseren kostenlosen Rechtsschutz-Vergleichsrechner machen und ganz einfach die Preise und Leistungen gegenüberstellen.

Wichtig zu wissen ist auch, dass manche Rechtsbereiche nicht für sich alleine versichert werden können. Um beispielsweie den Arbeitsrechtsschutz abzudecken, muss zwingend der Baustein Privatrechtsschutz mit eingeschlossen werden. Denn dieser kann nur in Kombination beantragt werden. In diesem Beitrag geben wir Verbrauchern wertvolle Tipps, wie viel eine gute Rechtsschutzversicherung kosten darf und wie man günstigen Schutz findet.

Kosten der einzelnen Rechtsschutz-Bausteine

Grundsätzlich kann keine pauschale Aussage über die Kosten einer Rechtsschutzversicherung getroffen werden. Denn es kommt immer darauf an, welche Bausteine ein Verbraucher versichern möchte. Insgesamt gibt es fünf Bausteine die miteinander kombiniert werden können.

Übersicht Rechtsschutz-Bausteine

Privatrechtsschutz – ab 79 € bis 300 € pro Jahr

Beim Privatrechtsschutz werden beispielsweise Streitigkeiten aus Kaufverträgen oder Schadenersatzansprüchen versichert. Auch Auseinandersetzungen mit Verwaltungen oder dem Finanzamt sind abgedeckt.

Dieser Baustein kann für sich alleine abgeschlossen werden und beginnt bereits ab einer Jahresprämie von 79 €.

Arbeitsrechtsschutz – ab 98 € bis 344 € pro Jahr

Der Baustein Arbeit und Beruf kann nur in Verbindung mit dem privaten Bereich beantragt werden. Hier erhält der Verbraucher neben den Leistungen aus dem Privatrechtsschutz eine Absicherung rund um den Bereich Arbeit und Beruf. Wer also mit seinem Arbeitgeber eine gerichtliche Auseinandersetzung hat, erhält dann finanziellen Beistand von seiner Rechtsschutzversicherung.

Wichtig zu wissen ist, dass im Arbeitsrecht bis zur ersten Instanz die Anwaltskosten von jeder Partei (Arbeitgeber und Arbeitnehmer) selbst getragen werden müssen. Deshalb kann eine Rechtsschutzversicherung sinnvoll sein.

Diese Art der Rechtsschutzversicherung kostet mindestens 98 €.

Verkehrsrechtsschutz – ab 61 € bis 163 € pro Jahr

Im Unterschied zum Arbeitsrechtsschutz kann eine Verkehrsrechtsschutzversicherung alleine beantragt werden und sichert den Verbraucher immer dann ab, wenn es zu verkehrsrechtlichen Streitigkeiten kommt. Ein häufiges Beispiel sind Schadenersatzforderungen gegen den Verursacher. Denn hier hat man es immer mit der gegnerischen Kfz-Haftpflichtversicherung zu tun. Deshalb ist eine Verkehrsrechtsschutzversicherung sinnvoll. Aber auch Auseinandersetzungen aus einem Kaufvertrag, wenn beispielsweise ein Kfz erworben wurde, wären versichert.

Die Verkehrsrechtsschutzversicherung kostet mindestens 61 € pro Jahr.

Eigentum- und Mieterrechtsschutz – ab 137 € bis 330 € pro Jahr

Streitigkeiten unter Mietern oder mit Vermietern werden über den Baustein Eigentum und Mieter versichert. Dieser kann wie der Arbeitsrechtsschutz nur in Verbindung mit dem Baustein Privatrechtsschutz abgesichert werden. Achtung: Wer in der Eigenschaft als Vermieter eine Rechtsschutzversicherung sucht, muss den Baustein Vermieterrechtsschutz abschließen.

Der Eigentum- und Mieterrechtsschutz kostest mindestens 137 € pro Jahr

Vermieterrechtsschutz – abhängig von der Bruttojahresmiete je Wohneinheit

Wer Eigentum vermietet, kann schnell mal mit seinen Mietern Problem bekommen. Wenn beispielsweise die Miete nicht entrichtet oder die Wohnung beschädigt wird. Dann sind viele Vermieter froh, wenn sie eine Vermieterrechtsschutzversicherung abgeschlossen haben. Diese kann im Vergleich zum Mieterrechtsschutz auch alleine beantragt werden. Doch viele Anbieter sichern dieses Risiko nicht ab. Der Preis richtet sich nach der Bruttojahresmiete je Wohneinheit.

Die Kosten einer Vermieterrechtsschutzversicherung sind abhängig von der Bruttojahresmiete.


Bis auf den Arbeits- und Mieterrechtsschutz können alle Bausteine für sich alleine beantragt werden. Bei diesen beiden ist es allerdings notwendig immer den privaten Bereich mit einzuschließen. Deshalb kostet eine Rechtsschutzversicherung in diesen beiden Segmenten auch augenscheinlich etwas mehr.

Natürlich erweitert sich dabei immer das Leistungssektrum um den Privatrechtsschutz. Bevor man sich als Verbraucher um die Prämien kümmert, sollte man sich überlegen, welche Bereiche sinnvoll sind.

Verkehrsrechtsschutz ist sehr sinnvoll!

Jeden der im Verkehr unterwegs ist, sollte aus unserer Sicht eine Verkehrsrechtsschutzversicherung beantragen. Denn niemand kann ausschließen, dass er nicht einmal in einen Verkehrsunfall verwickelt wird.

Wer dann seine Schadenersatzansprüche geltend machen möchte, benötigt für die Übernahme der Kosten oftmals eine Verkehrsrechtsschutzversicherung. Denn der Gegner ist fast immer die Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers.

Rechtsschutzpakte oftmals günstiger

Wenn Verbraucher über die Rechtsschutzversicherung und was sie kostet sprechen, dann wird meisten von den Bereichen Privat-, Beruf- und Verkehr ausgegangen. Für diese Bereiche werden Prämien von durchschnittlich 210 € fällig.

Grundsätzlich macht es Sinn, die Bausteine bei einem einzigen Rechtsschutzversicherer abzuschließen. Das kommt einen als Verbraucher meistens günstiger, als die Bereiche bei unterschiedlichen Anbietern zu versichern. Denn umso mehr Bausteine gewählt werden, desto höher ist der Rabatt. Ein weiterer Vorteil liegt in der übersichtlicheren Vertragsgestaltung.

Auf welche Leistungen sollten Verbraucher achten?

Wichtig ist, dass man die Rechtsschutzversicherung nicht nur anhand der Kosten beurteilt. Denn im Schadenfall kann sich das schnell als fatal herausstellen. Wenn ein Leistungsfall von der Versicherung abgelehnt wird, ist das oftmals mit enormen Kosten verbunden. Doch welche Leistungsmerkmale sollte eine gute Rechtsschutzversicherung aufweisen?

3 wichtige Leistungsmerkmale im Überblick:

  • Schadenfälle vor Versicherungsbeginn: Da eine Rechtsschutzversicherung immer nur dann leistet, wenn ein Rechtsverstoß von jemandem begangen wurde und zu diesem Zeitpunkt der Versicherungsschutz aktiv war, kann es in einigen Fällen vorkommen, dass der eigentliche Verstoß vor Vertragsabschluss lag. Wichtig ist, dass Verbraucher die bereits eine Rechtsschutzversicherung haben, darauf achten, dass Schadenfälle welche in die Zeit der Altversicherung fallen, von der neuen Versicherung übernommen werden. Das ist nicht immer der Fall. Die meisten Anbieter haben eine Klausel, welche besagt, dass der neue Vertrag nahtlos an den Altersvertrag anknüpfen muss. Wenn keine Vorversicherung besteht, sind bei guten Tarifen Schadenfälle vor Versicherungsbeginn versichert, wenn der Vertrag mindestens 5 Jahre bei der Rechtsschutzversicherung besteht.
  • Folgeereignis-Theorie: In der Leistungsart Schadenersatz sollte der Versicherer nach der Folgeereignis-Theorie leisten. Wenn beispielsweise eine Gesundheitsschädigung durch den jahrelangen Verzehr von einem bestimmten Nahrungsmittel nachweislich eingetreten ist, wäre das ohne die Leistung nach der Folgeereignis-Theorie unter Umständen nicht versichert. Denn nur wenn zum Zeitpunkt des ersten Verzehrs die Rechtsschutzversicherung bestand, müsste der Versicherer leisten. Wenn Schäden allerdings nach der Folgeereignis-Theorie versichert sind, spielt der Zeitpunkt der Schadenursache keine Rolle.
  • Stichentscheid: Ein Versicherer sagt eine Deckung eines Rechtsschutzfalls nur zu, wenn aus seiner Sicht eine hinreichende Aussicht auf Erfolg besteht. Sieht dies ein Versicherer nicht, hat er die Möglichkeit die Kostenübernahme des Falls abzulehnen. Verbrauchern hilft dann nur ein Tarif, welcher einen sogenannten Stichentscheid zulässt. Dann hat der Kunde die Möglichkeit bei seinem Anwalt ein Gutachten in Auftrag zu geben, welches bestätigt, dass der Rechtsstreit hinreichende Erfolgsaussichten aufweist. An dieses Gutachten müssen sich dann beide Parteien halten.

Über unseren Vergleichsrechner können neben dem Preis auch die Leistungen von bis zu 4 Tarifen verglichen werden. Unter der Rubrik „Informationen zur Deckung“ werden unter anderem die eben aufgezählten Leistungsmerkmale aufgeführt.

Kosten der Tarife vergleichen

Es ist natürlich immer sinnvoll die Kosten der Rechtsschutz-Tarife zu vergleichen (Mehr Infos unter: Rechtsschutzversicherung Vergleich). Denn wie bereits erwähnt, ist eine pauschale Aussage zu der Frage: „Was kostet eine Rechtsschutzversicherung?“ nur schwer möglich. Es ist auch nicht so, dass der günstigste Anbieter immer der Schlechteste und der teuerste immer der Beste ist.

Wer auf die beschriebenen Leistungsmerkmale achtet, findet in den meisten Fällen einen guten Tarif, der auch nicht zu teuer ist. Gerade Versicherer, welche als große Marken bekannt sind, rufen oftmals höhere Prämien auf, als kleinere Anbieter, welche dieselben oder sogar bessere Leistungen haben. Ein Vergleich lohnt sich in jedem Fall.

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