Beratung private Krankenversicherung
PKV-Beratung mit Tarifvergleich, kostenlos & ohne Verkaufsdruck
Du suchst eine professionelle Beratung zur privaten Krankenversicherung? Ich berate dich kostenlos, neutral und persönlich, ohne Verkaufsdruck. In 6 strukturierten Schritten klären wir gemeinsam, ob die PKV für dich sinnvoll ist, und finden den passenden Tarif aus dem gesamten Markt. Inklusive anonymer Risikovoranfrage bei mehreren Versicherern, damit du vor jedem Antrag weißt, zu welchen Konditionen du versicherbar bist.
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Wie läuft die Beratung bei mir ab?
Meine Beratung läuft in 6 klar getrennten Schritten ab: Erstgespräch, Aufbereitung der Gesundheitshistorie, anonyme Risikovoranfrage, ausführliche Tarifberatung, finale Tarifkonfiguration und Vertragsabschluss inklusive laufender Betreuung. Ich nenne das meine Transparenzgarantie. Ziel ist, dass du am Ende genau verstehst, was du abschließt und wo die Unterschiede bei den PKV-Tarifen liegen.
- Erstgespräch (ca. 45 Minuten): Wir lernen uns per Onlineberatung kennen. Ich erkläre dir meine Arbeitsweise. Außerdem klären wir, ob eine PKV für dich überhaupt sinnvoll und möglich ist, denn an diese Entscheidung bindest du dich langfristig. Wenn ja, bekommst du am Ende meinen PKV-Erfassungsbogen für die Gesundheitshistorie.
- Aufbereitung Gesundheitshistorie und anonyme Risikovoranfrage: Ich bespreche deine Angaben aus dem Erfassungsbogen, ergänze wo nötig und stelle die anonyme Risikovoranfrage bei mehreren Versicherern. So weißt du noch vor der Tarifauswahl, wer dich zu normalen Konditionen versichert und wer einen Risikozuschlag verlangt. Erfahrungsgemäß bewerten Versicherer die gleiche Gesundheitshistorie sehr unterschiedlich.
- Beratung mit PKV-Tarifvergleich (1 bis 2 Termine, je 60 bis 90 Minuten): Wenn die Ergebnisse der Risikovoranfrage vorliegen, vergleiche ich die infrage kommenden Tarife mit professioneller Software. Wir erstellen gemeinsam dein persönliches Anforderungsprofil und ich erkläre dir, auf welche Leistungen du besonders achten solltest. Themen sind unter anderem die Leistungsunterschiede zwischen den Tarifen, die voraussichtliche Beitragsentwicklung im Alter und die optimale Höhe des Krankentagegelds. Am Ende erhältst du den Vergleich zur Durchsicht.
- Entscheidung PKV-Tarif: Im vierten Termin kläre ich letzte Fragen aus dem übermittelten Vergleich und konfiguriere den finalen Tarif. Du erhältst ein verbindliches PKV-Angebot deines Wunschanbieters zur Durchsicht.
- Vertragsabschluss: Sind alle Fragen geklärt, organisiere ich den Abschluss komplett digital und rechtssicher. Die Vertragsunterlagen kommen vom Versicherer per Post. In meiner Versicherungs-App stehen dir alle Dokumente digital zur Verfügung.
- Laufende Betreuung: Eine PKV muss gepflegt werden. Ich unterstütze dich bei Nachversicherungen von Kindern, bei internen Tarifwechseln und bei allen Fragen, die in den Jahren nach Vertragsabschluss aufkommen.
Redaktions-Tipp!
Plane für den gesamten Prozess vom Erstgespräch bis zum Vertragsabschluss durchschnittlich 4 bis 8 Wochen ein. Das klingt lang, aber das Thema private Krankenversicherung ist komplex und eine seriöse Beratung braucht mehrere Termine. Der richtige Zeitpunkt zum Start ist immer dann, wenn ein Wechsel konkret ansteht, etwa bei Berufseinstieg, Verbeamtung oder Existenzgründung.
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Über deinen Berater
Mein Name ist Björn Maier. Seit 2013 bin ich Inhaber von ONVERSO und als unabhängiger Versicherungsmakler und Finanzberater spezialisiert auf private Krankenversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung. Davor habe ich über 8 Jahre Erfahrung als freier Finanzdienstleister gesammelt. Standort: Waldkirchen. Per Onlineberatung bin ich bundesweit für dich erreichbar.
Meine Qualifikationen
- Versicherungskaufmann (IHK): Solide Ausbildungsbasis mit Schwerpunkt auf privater Vorsorge und Risikoabsicherung.
- Versicherungsfachwirt (IHK): Weiterbildung mit den Fachrichtungen Kapitalanlage und Controlling sowie Finanzdienstleistungen.
- Studium der Betriebswirtschaft: Abgeschlossen an der AKAD University.
- Mitglied der Brancheninitiative „gut beraten“: Regelmäßige Fort- und Weiterbildung wird transparent dokumentiert. So bleibt das Fachwissen immer auf dem neuesten Stand.
Meine Versprechen an dich
- Keine Verkaufsmasche: Ich arbeite ohne Verkaufsdruck. Wenn eine PKV nicht zu dir passt, sage ich das auch. Ich habe nichts davon, jemanden in die PKV zu bringen, der dort nicht hingehört.
- Keine Fachsprache, die niemand versteht: Ich verzichte auf Fachchinesisch, damit du meine Beratung jederzeit nachvollziehen kannst.
- Echte Unabhängigkeit: Ich bin an keine Versicherung und keine Bank gebunden. Meine Beratung erfolgt zu 100 Prozent frei von Produktinteressen.
Für wen eignet sich meine Beratung?
Meine Beratung richtet sich an anspruchsvolle Kunden, die vor dem Vertragsabschluss alles verstehen möchten. Die häufigsten Anfragen kommen von Beamten und Kammerberufen, weil für diese beiden Gruppen die PKV in den allermeisten Fällen die sinnvollste Krankenversicherungsoption ist. Daneben berate ich Akademiker mit hohem Einkommen und Selbständige, sofern eine PKV für sie sinnvoll ist.
- Beamte (Lehrer, Polizisten, Finanz- und Verwaltungsbeamte): Laut PKV-Verband sind rund 93 Prozent der Beamtinnen und Beamten privat versichert. Durch den Beihilfeanspruch versichern sie sich besonders günstig. Zoll- und Verwaltungsbeamte wenden sich oft schon während der Ausbildung an mich, weil spezielle Anwärtertarife teils unter 100 € pro Monat kosten.
- Kammerberufe (Ärzte, Zahnärzte, Rechtsanwälte, Steuerberater): Vor allem Assistenzärzte verdienen ab dem 2. Weiterbildungsjahr genug für den Wechsel. Da viele Kammerberufler nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, drohen im Rentenalter hohe GKV-Beiträge. Mehr dazu im Ratgeber zur PKV für Ärzte.
- Akademiker und gut verdienende Angestellte: Angestellte können ab einem Bruttoeinkommen von 77.400 € (Stand 2026) in die PKV wechseln. Ob das sinnvoll ist, hängt vor allem von Familienplanung und Einkommensentwicklung ab. Diese Gruppe sucht Transparenz statt schnellem Abschluss.
- Selbständige: Selbständige haben die freie Wahl zwischen GKV und PKV. Bei Existenzgründern rate ich aber zunächst zur GKV, bis das Geschäftsmodell finanziell tragfähig ist. Das prüfen wir gemeinsam im ersten Termin, ehrlich und ohne Produktinteresse.
Kunden, die zu mir kommen, haben häufig vorher Beratungen bei Versicherungsvertretern, Bankberatern oder Vergleichsportalen hinter sich. Die Gründe für den Wechsel sind fast immer dieselben: fehlende Marktübersicht, keine Prüfung, ob die PKV überhaupt sinnvoll ist, keine anonyme Risikovoranfrage und der Eindruck, dass schnell ein Vertrag abgeschlossen werden soll.
GKV oder PKV: Wann rate ich vom Wechsel ab?
Bei Kammerberufen ohne Rentenversicherungsansprüche und bei Beamten ist ein Wechsel in die PKV fast immer sinnvoll. Bei Angestellten und Selbständigen prüfe ich genauer. Drei Faktoren entscheiden: Alter, Einkommen und Familienplanung.
- Alter: Wer das Zeitfenster bis 45 Jahre verpasst, sollte aus meiner Erfahrung nicht mehr in die PKV wechseln. Der Zeitraum bis zum Rentenbeginn ist dann zu kurz, um ausreichend Alterungsrückstellungen aufzubauen, die im Alter für stabile Beiträge sorgen.
- Einkommen: Angestellte dürfen erst ab 77.400 € Bruttoeinkommen (Stand 2026) wechseln. Selbständige können jederzeit wechseln, sollten aber mindestens 90.000 € Gewinn pro Jahr erwirtschaften. Denn die PKV-Beiträge passen sich im Alter nicht automatisch an ein geringeres Renteneinkommen an.
- Familienplanung: Singles, die gut verdienen und keine Kinder planen, sind in der PKV gut aufgehoben. Bei zwei Kindern muss man genau rechnen. Wenn zusätzlich der Ehepartner mitversichert werden muss, weil er nicht arbeitet, wird die PKV durch die separaten Beiträge pro Familienmitglied meist deutlich teurer als die GKV.
Vorsicht Falle
Jedes Familienmitglied kostet in der PKV einen eigenen Beitrag, anders als in der gesetzlichen Familienversicherung. Diese Kosten werden häufig unterschätzt. Wer außer sich selbst noch zwei weitere Familienmitglieder versichern muss, sollte vor dem Wechsel unbedingt genau durchrechnen lassen, ob die PKV langfristig finanzierbar bleibt.
Mehr Hintergründe findest du im Ratgeber zur Frage, ob eine private Krankenversicherung sinnvoll ist.
Praxisfall aus meiner Beratungspraxis
Ein Fall aus meiner Beratungspraxis zeigt, wie wichtig ein neutraler Tarifvergleich vor dem PKV-Abschluss ist. Ein junger Zahnarzt war kurz davor, einen Tarif mit einer teuren Selbstbeteiligungsfalle abzuschließen.
Zahnarzt vor falschem Tarif bewahrt
Ein damals 31-jähriger Zahnarzt wollte in die PKV wechseln. Im Kollegenkreis war ihm ein spezieller Zahnarzt-Tarif eines Anbieters empfohlen worden. Der Tarif war günstig, hatte aber eine besondere Selbstbeteiligungsregelung.
Was ich konkret gemacht habe:
Bei diesem Tarif wäre für jeden einzelnen Behandlungstag eine Selbstbeteiligung von 20 € fällig geworden, ob Arztbesuch, Laboruntersuchung oder Physiotherapie. In gesunden Tagen ist das kein Problem. Bei schwerer Erkrankung mit mehreren Behandlungen pro Woche wird es teuer, weil die Selbstbeteiligung erst bei 5.000 € pro Jahr gedeckelt ist. Hinzu kam: Als Mitglied eines Versorgungswerks brauchte der Kunde einen Tarif, der Rehaleistungen sauber abdeckt. Er hat sich dann für einen leistungsstärkeren Tarif mit geringer Selbstbeteiligung und uneingeschränkten Rehaleistungen entschieden.
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Was Kunden über meine Beratung sagen
Aus den Bewertungen auf ausgezeichnet.org und Google fassen meine Kunden vier Punkte besonders häufig zusammen: viel Zeit ohne Verkaufsdruck, klar strukturierter Beratungsprozess, hohes Fachwissen und detaillierte Beantwortung jeder Frage.
- „Kein Verkaufsdruck“: Ich nehme mir Zeit. Wenn die PKV nicht zu dir passt, sage ich das. Auch ein Termin ohne Abschluss am Ende ist für mich ein gutes Ergebnis.
- „Nachvollziehbarer Prozess“: Die 6 Schritte meiner Transparenzgarantie sorgen dafür, dass du immer weißt, wo du gerade stehst und was als Nächstes kommt.
- „Großes Fachwissen“: Ich kenne die Leistungsunterschiede zwischen den Tarifen, die Eigenheiten der Risikoprüfer und die Spezifika einzelner Berufsgruppen.
- „Jede Frage detailliert beantwortet“: Wer alles verstehen möchte, bevor er abschließt, ist bei mir richtig. Die Zeit nehme ich mir gerne und erkläre ausführlich.
Was kostet dich die Beratung?
Meine Beratung und Vermittlung kostet dich nichts. Ich werde ausschließlich erfolgsabhängig in Form einer Provision vom Versicherer vergütet. Dein Beitrag ist identisch wie bei einem Direktabschluss ohne Makler.
| Beratungsart | Kosten für dich | Anonyme Risikovoranfrage möglich? |
|---|---|---|
| Freier Versicherungsmakler (ich) | 0 € (Beitrag identisch zum Direktabschluss) | Ja |
| Verbraucherzentrale | ab 60 € pro Stunde | Nein |
| PKV-Anbieter direkt | 0 € (Provision im Beitrag enthalten) | Meist nein |
| Vergleichsportal | 0 € (Provision bei Abschluss) | Nein |
| Honorarberater | Honorar nach Aufwand | Bedingt |
Warum ich aktuell keine Honorarberatung anbiete
Es gibt drei klare Gründe gegen eine Honorarberatung im Bereich PKV:
- Zu wenig Honorartarife am Markt: Bei einer Vermittlung bestünde die Gefahr, dass ich eine Provision vom Versicherer erhalte und gleichzeitig ein Honorar von dir. Das wäre nicht fair.
- Aufwand schwer kalkulierbar: Jeder Interessent hat eine andere Gesundheitsgeschichte. Wie umfangreich die anonyme Risikovoranfrage wird, lässt sich vorher kaum abschätzen. Eine faire Honorar-Kalkulation ist deshalb schwer.
- Laufende Betreuung gehört dazu: Eine PKV muss nach dem Abschluss betreut werden. Nachversicherungen von Kindern oder Tarifanpassungen würden bei Honorarmodellen jedes Mal neu abgerechnet werden müssen.
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Warum freier Makler statt Verbraucherzentrale, PKV-Anbieter oder Vergleichsportal?
Eine gute PKV-Beratung umfasst vier Disziplinen, die professionell bearbeitet werden müssen: die Abklärung, ob die PKV überhaupt sinnvoll ist, die anonyme Risikovoranfrage, der neutrale Tarifvergleich sowie die rechtssichere Vermittlung mit laufender Betreuung. Nur ein freier Versicherungsmakler deckt alle vier gleichzeitig ab.
- Abklärung, ob die PKV sinnvoll ist: Ein erfahrener Makler kann anhand gezielter Fragen einschätzen, ob ein Wechsel sinnvoll ist, ohne dafür ein separates Honorar zu verlangen. Diese Beratung ist bei mir obligatorisch, weil ich als registrierter Makler gesetzlich dazu verpflichtet bin.
- Anonyme Risikovoranfrage: Nur ein freier Makler kann im Vorfeld bei mehreren Versicherern anonym prüfen, zu welchen Konditionen du versicherbar bist. Vergleichsportale und Verbraucherzentralen dürfen das nicht. PKV-Anbieter bieten es in der Praxis fast nie an.
- Neutraler Tarifvergleich mit Software: Es gibt rund 30 relevante PKV-Anbieter mit über 1.700 Tarifvarianten. Ein Makler nutzt professionelle Vergleichssoftware, die alle relevanten Tarife nach Preis und Leistung bewertet.
- Rechtssichere Vermittlung und Betreuung: Verbraucherzentralen und Honorarberater dürfen nicht vermitteln. Ein Makler haftet für seine Beratung und begleitet dich auch nach Vertragsabschluss bei Nachversicherungen und internen Tarifwechseln.
Verbraucherzentrale: Sinnvoll nur für die Grundsatzentscheidung
Wer nur eine grobe Einschätzung braucht, ob ein Wechsel sinnvoll ist, bekommt bei der Verbraucherzentrale eine neutrale Meinung. Wer aber bereits abschließen möchte, kann sich das Honorar sparen. Verbraucherzentralen dürfen nicht vermitteln und stellen keine anonymen Risikovoranfragen. Da du in Deutschland für den PKV-Abschluss immer einen registrierten Vermittler brauchst, kostet der Umweg über die Verbraucherzentrale zusätzlich Zeit und Geld.
PKV-Anbieter direkt: Selten das beste Angebot
Aufgrund der großen Tarifvielfalt ist es unwahrscheinlich, dass ein einzelner PKV-Anbieter direkt das beste Angebot für dich hat. Beitragsnachteile bei einem Makler gibt es nicht, denn der PKV-Beitrag ist exakt derselbe wie beim Anbieter direkt. Im Gegensatz zum Anbieter kann ich als Makler auch die Tarife der Wettbewerber vergleichen. Zudem führen PKV-Anbieter im Vorfeld in der Regel keine anonyme Risikovoranfrage durch.
Honorarberater: Kann nicht vermitteln
Ein Honorarberater kann neutral beurteilen, ob ein Wechsel sinnvoll ist, und bei internen Tarifwechseln bestehender Verträge helfen. Beim eigentlichen Wechsel in die PKV kann er nicht unterstützen, weil er nicht vermitteln darf. Auch anonyme Risikovoranfragen sind für ihn schwierig, weil ihm meist der direkte Zugang zu den Anbietern fehlt.
Vergleichsportale: Guter Einstieg, keine vollständige Beratung
Vergleichsportale geben dir ein Gefühl für die Kosten einer PKV. Eine echte Beratung ersetzen sie nicht. Sie zeigen nicht die Bedeutung einzelner Leistungen, gleichen sie nicht mit deinen persönlichen Anforderungen ab, stellen keine anonyme Risikovoranfrage und prüfen nicht, ob ein Wechsel überhaupt sinnvoll ist.
Was ist eine anonyme Risikovoranfrage und warum so wichtig?
Eine anonyme Risikovoranfrage ist die Voranfrage bei mehreren Versicherern zu deiner Gesundheitshistorie, ohne dass dein Name übermittelt wird. Sie zeigt vor dem Antrag, wer dich zu welchen Konditionen versichert. Ohne sie riskierst du Risikozuschläge oder eine Ablehnung im Vertrag.
- Schutz vor Ablehnung und Zuschlägen: Wer im Vorfeld die Gesundheitshistorie nicht sauber aufbereitet, läuft Gefahr, dass es beim Abschluss zu Risikozuschlägen oder einer Ablehnung kommt. Versicherer bewerten dieselbe Vorerkrankung sehr unterschiedlich.
- Saubere Aufbereitung für die Risikoprüfer: Wichtig ist, dass die Risikoprüfer alle Angaben haben, die sie für ein Votum brauchen. Eine strukturierte Aufbereitung erhöht die Chance auf normale Konditionen erheblich.
- Klarheit vor der Tarifauswahl: Wenn die Voten vorliegen, steht fest, welche Anbieter zu normalen Konditionen Versicherungsschutz bieten. Erst dann ist die eigentliche Tarifauswahl sinnvoll.
Vorsicht Falle
Wer zuerst Tarife vergleicht und erst danach die Versicherbarkeit prüft, läuft Gefahr, sich für einen Tarif zu entscheiden, der nur mit hohem Risikozuschlag oder gar nicht abgeschlossen werden kann. Die anonyme Risikovoranfrage gehört deshalb vor die Tarifauswahl, nicht danach.
Wie geht eine gute Beratung mit Vorerkrankungen um?
Die privaten Krankenversicherer sind in der Annahme mittlerweile sehr streng. Wer mit Allergien zu tun hat, in den letzten 3 Jahren Physiotherapie in Anspruch genommen hat oder Hautprobleme hatte, muss mit deutlichen Risikozuschlägen rechnen. Ob ein Versicherungsschutz möglich ist, prüfe ich immer im Rahmen einer anonymen Risikovoranfrage.
- Ehrliche Einschätzung im Erstgespräch: Aufgrund meiner Erfahrung kann ich im ersten Termin gut einschätzen, ob ein PKV-Abschluss aufgrund deiner Gesundheitshistorie überhaupt realistisch ist. Diese ehrliche Einschätzung erspart dir unnötigen Aufwand.
- Individuelle Bewertung pro Versicherer: Jeder Versicherer entscheidet individuell. Das ist mein Vorteil als freier Makler: Über die anonyme Voranfrage bei mehreren Anbietern finde ich heraus, wer dich zu welchen Konditionen aufnimmt.
- Kritische Prüfung der letzten 3 Jahre: Die Anbieter prüfen vor allem die letzten 3 Jahre sehr genau. Häufige Arztbesuche in diesem Zeitraum führen oft zu Zuschlägen. In manchen Fällen ist die GKV dann die sinnvollere Lösung.
Redaktions-Tipp!
Wenn du einen Wechsel in die PKV planst, vermeide in den 3 Jahren davor nach Möglichkeit unnötige Arztbesuche und lass Bagatellbeschwerden nicht ohne Grund dokumentieren. Jeder Eintrag in der Patientenakte kann bei der Gesundheitsprüfung zu einem Risikozuschlag führen.
Worauf ich bei der Tarifauswahl für dich achte
Grundsätzlich solltest du einen leistungsstarken PKV-Tarif wählen, denn Billigtarife haben in Teilen schlechtere Leistungen als die GKV. Vier Kernleistungen machen eine gute PKV aus. Wer auf diese achtet, hat fast immer Premiumtarife in der Auswahl.
Vier Leistungen, bei denen ich nicht verhandle
- Leistung über Höchstsätze der GOÄ und GOZ: Der Tarif sollte über die Höchstsätze der Gebührenordnung für Ärzte und Zahnärzte leisten. Damit hast du bei schwerer Krankheit auch Zugang zu Spitzenmedizinern, die mehr kosten als der Durchschnitt.
- Offener Heil- und Hilfsmittelkatalog: Wer einen teuren Rollstuhl oder eine Prothese benötigt, sollte diese uneingeschränkt finanziert bekommen. Auch Ergotherapie und Logopädie sollten enthalten sein. Billigtarife haben hier häufig massive Lücken.
- Unbegrenzte stationäre Psychotherapie: In Billigtarifen wird häufig nur für 28 Tage geleistet. Das kann teuer werden. Die Statistik zeigt, dass psychische Erkrankungen jeden treffen können.
- Abdeckung von Rehaleistungen: Für Beamte und Kammerberufe ist das besonders wichtig. Rehaleistungen werden normalerweise von der Deutschen Rentenversicherung finanziert, auf die diese beiden Berufsgruppen keinen Leistungsanspruch haben.
Darüber hinaus berate ich dich zur optimalen Höhe des Krankentagegelds, damit du dir die PKV auch bei längerer Krankheit leisten kannst. Bei angestellten Privatversicherten fällt nach der 6-wöchigen Lohnfortzahlung der Arbeitgeberanteil weg, deshalb sollte das Krankentagegeld dein letztes Nettoeinkommen absichern.
Wie entwickeln sich die PKV-Beiträge im Alter?
Die Sorge vor steigenden Beiträgen im Alter ist der häufigste Einwand gegen die PKV. Richtig ist: Auch die GKV-Beiträge steigen im Alter, weil beide Systeme die jährlich steigenden Kosten des Gesundheitswesens finanzieren müssen. Studien zeigen, dass die Beitragssteigerung in der GKV sogar leicht höher liegt als in der PKV. Wer vier Grundregeln einhält, hat im Alter keine Finanzierungsprobleme.
- Nicht nach dem 45. Lebensjahr wechseln: Wer früh in die PKV eintritt, hat genug Zeit, um Alterungsrückstellungen für stabile Beiträge aufzubauen.
- Den Anbieter nicht mehr wechseln: Bei einem Anbieterwechsel werden nicht alle Alterungsrückstellungen übertragen. Dieses Guthaben fehlt dann im Alter für stabile Beiträge.
- Nach 20 Jahren internen Tarifwechsel prüfen: Ein interner Wechsel beim eigenen Versicherer kann zu günstigeren Beiträgen führen, ohne erneute Gesundheitsprüfung und ohne Verlust der Alterungsrückstellungen.
- Beitragsersparnis zurücklegen: Wer auf Nummer sicher gehen will, legt die Ersparnis gegenüber der GKV von Beginn an beiseite, etwa über einen Beitragsentlastungstarif oder eine Rürup-Rente auf ETF-Basis.
Redaktions-Tipp!
Besonders Selbständige sollten genau rechnen, weil sich die PKV-Beiträge im Alter nicht automatisch an ein geringeres Renteneinkommen anpassen. Angestellte, Beamte und Kammerberufe sind per Gesetz zur Altersvorsorge verpflichtet und haben deshalb im Alter in der Regel kein Finanzierungsproblem mit der PKV.
Welcher Fehler ist bei Beamten besonders häufig?
Beamte sind durch ihren Beihilfeanspruch eine besondere Zielgruppe. Der häufigste Fehler bei dieser Gruppe ist die Annahme, ein einziger bestimmter Anbieter sei automatisch die beste Wahl.
Viele Beamte sind überzeugt, dass nur ein traditioneller Beamten-Versicherer für sie infrage kommt. Richtig ist, dass dieser Anbieter zwar die meisten Beamten versichert hat, aber nicht die besten Tarife am Markt anbietet. Genau darauf sollte es beim Abschluss aber ankommen. Deshalb ist es wichtig, sich die Alternativen anzusehen und die Leistungsunterschiede im Vergleich zum Wettbewerb zu kennen. Genau das arbeite ich in der Beratung immer heraus. Welche Berufsgruppen sich grundsätzlich privat versichern können, zeigt der Ratgeber zu den PKV-Berufsgruppen.
Was, wenn ich schon eine schlechte PKV abgeschlossen habe?
Wenn du bereits eine PKV abgeschlossen hast und unsicher bist, ob der Tarif gut ist, gebe ich dir immer eine Einschätzung auf Basis von Zahlen, Daten und Fakten. Über meinen Tarifvergleich kann ich jeden PKV-Tarif einordnen und die Unterschiede klar darstellen.
Wichtig zu wissen: Wenn die PKV erst vor Kurzem abgeschlossen wurde und die 14-tägige Widerrufsfrist abgelaufen ist, kann ich meist nicht mehr viel ändern. Die Versicherer haben in der Regel eine Mindestvertragslaufzeit von 2 Jahren. Erst danach ist ein Wechsel möglich, sofern der Gesundheitszustand es erlaubt. Vorher geht das nur über ein Sonderkündigungsrecht bei einer Beitragserhöhung. Genau deshalb sollte ein PKV-Abschluss immer gut überlegt sein und über mehrere Beratungstermine erfolgen.


