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Kredit für Studenten

Ein Kredit für Studenten ist über verschiedene Wege möglich!

Studenten müssen häufig mit einem besonders knappen Salär auskommen. Denn das Studium lässt nur wenig Zeit, nebenher etwas dazu zu verdienen. Doch auch als Student hat man Wünsche oder braucht schlicht und einfach Geld. In solchen Fällen ist ein Studentenkredit gefragt.

Kredit für Studenten

Unter Gewissen Voraussetzungen können auch Studenten einen Kredit bekommen.

Ein Kredit für Studenten ist ein nicht ganz einfaches Unterfangen, denn Studenten erfüllen normalerweise nicht die üblichen Kreditvoraussetzungen.

Banken fordern in der Regel verschiedene Arten von Sicherheiten um einen Kreditausfall zu vermeiden. Diese Sicherheiten kann ein Student meist nicht oder nur teilweise erfüllen.

Doch es gibt auch dann Möglichkeiten, einen Kredit zu erhalten. Dabei kommt es auch auf den Zweck an. Dazu nachfolgend ein Überblick.

Warum für Studenten der Zugang zum Kredit schwierig ist

Studenten haben beim Kreditzugang drei Probleme: sie verfügen meist über kein regelmäßiges Einkommen und über keine nennenswerten Vermögenswerte. Es besteht auch (noch) keine kalkulierbare Beschäftigungsperspektive. Kontinuierliche Einkünfte sind nötig, um Kreditraten zahlen zu können. Eine gesicherte Beschäftigung ist für nachhaltige Zahlungsfähigkeit erforderlich und – das nicht vorhandene – Vermögen würde helfen, Sicherheiten bei Krediten zu stellen.

Da das alles nicht gegeben ist, zeigen sich die meisten Banken beim Studentenkredit ziemlich zugeknöpft. Kreditrückzahlungen könnten alleine aus dem Elternunterhalt und/oder BAföG-Zahlungen sowieso kaum dargestellt werden. Oft ist es schon eine Herausforderung, damit überhaupt “über die Runden zu kommen”.


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Oft der beste Weg – geförderte Studienfinanzierung

Ohne Unterstützung von außen wäre ein Studium in vielen Fällen gar nicht möglich. Nicht jeder Student hat Eltern, die das Studienvorhaben entsprechend finanziell unterstützen können. Aus diesem Grund werden Studenten über verschiedene Maßnahmen mit Geld gefördert. Zentrale Bedeutung hat die Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz – kurz BAföG. Daneben gibt es eine Reihe weiterer Fördermaßnahmen.

Bei Förderdarlehen ist auf Bundesebene vor allem die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zuständig. Darüber hinaus gibt es eine umfangreiche Förderung über Stipendien diverser Stiftungen und Institutionen. Geförderte Studienfinanzierung erfolgt sowohl über Zuschüsse (insbesondere bei Stipendien) als auch über Kredite.

Förderung besser als Kredit!

Grundsätzlich ist eine Zuschussförderung immer besser als ein Kredit, denn es handelt sich de facto um “geschenktes Geld” welches gar nicht, nur teilweise oder zu moderaten Konditionen zurückbezahlt werden muss.

Aber nicht jeder Student hat Zugang zu einer Zuschussförderung. Dann ist ggf. ein Kredit zur Studienfinanzierung das Mittel der Wahl.

Kredite für die Studienfinanzierung

1. BAföG

Die BAföG-Förderung bei Studenten ist eine Kombination aus Zuschüssen und zinslosem Darlehen. Um überhaupt BAföG-Anspruch zu haben, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Einkommen und Vermögen von Studenten, insbesondere aber Studenten-Eltern, dürfen bestimmte Grenzen nicht überschreiten. Auch wenn das nicht der Fall ist, kann der BAföG-Anspruch reduziert sein.

Die BAföG-Höchstförderung bei Studenten beträgt (Stand 2018) 735 Euro im Monat und wird längstens bis zum Ende der Regelstudienzeit gewährt – die Hälfte als Zuschuss, die andere Hälfte als staatliches Darlehen. Die Rückzahlung des Darlehens-Anteils beginnt fünf Jahre nach der Förderungshöchstdauer (= Regelstudienzeit) und erfolgt in Quartals-Raten von mindestens 315 Euro.

Insgesamt sind so maximal 10.000 Euro zurückzuzahlen. Wer vorzeitige Tilgungen leistet, erhält einen Teil der Darlehensschuld erlassen. Die Zinslosigkeit, die Begrenzung des Rückzahlungsbetrags und die Möglichkeit von Teil-Erlassen machen das BAföG-Staatsdarlehen konkurrenzlos günstig. Es gibt keinen anderen Kredit für Studenten, der das bieten kann.

2. BAföG-Bankdarlehen

Das BAföG-Bankdarlehen richtet sich an Studenten, die die Regelstudienzeit überschritten haben und bei denen der BAföG-Bezug daher regulär endet. Das Darlehen bietet monatliche Auszahlungen über bis zu 12 Monate zur (Rest-)Studienfinanzierung. Die Höhe wird vom zuständigen BAföG-Amt nach den üblichen BAföG-Kriterien festgelegt.

Die Tilgung setzt anschließend erst nach einer Karenzphase von 18 Monaten ein und erfolgt in monatlichen Raten von mindestens 105 Euro. Die Tilgungsphase umfasst bis zu 22 Jahre. Das BAföG-Bankdarlehen wird von der KfW ausgezahlt.

3. KfW-Studienkredit

Der KfW-Studienkredit bietet über bis zu 14 Semester monatliche Zahlungen in einer Bandbreite von 100 Euro bis 650 Euro zur Studienfinanzierung. Der maximal mögliche Kreditbetrag erreicht so 54.600 Euro. Eine Einmalauszahlung ist allerdings nicht möglich. Die Tilgung erfolgt anschließend über einen Zeitraum von zehn Jahren in monatlichen Raten.

Finanziert wird ein Erst- oder Zweitstudium. Postgraduale oder Promotions-Studiengänge können bis zu 6 Semester lang gefördert werden. Der KfW-Studienkredit ist für Studenten zwischen 18 und 44 Jahren zugänglich. Sicherheiten müssen nicht gestellt werden. Es gelten auch keine Einkommens- oder Vermögensrestriktionen wie beim BAföG.

4. KfW-Bildungskredit

Mit dem KfW-Bildungskredit wird ein breites Spektrum an Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen gefördert. Dazu gehört auch Studienfinanzierung. Das Programm ist auf finanzielle Unterstützung in der Schlussphase einer Berufsqualifizierung ausgelegt. Es sieht bis zu zwei Jahre lang monatliche Zahlungen von 100, 200 oder 300 Euro vor.

Der mögliche Kredit-Höchstbetrag liegt daher bei 7.200 Euro. Studenten dürfen nicht älter als 35 Jahre sein, nicht länger als 12 Semester studiert haben, müssen über eine erfolgreich bestandene Zwischenprüfung verfügen oder ein Zweit- bzw. Aufbaustudium absolvieren.

Die Tilgung beginnt vier Jahre nach der Erst-Auszahlung in monatlichen Raten von 120 Euro. Sicherheiten sind nicht erforderlich. Auch hier spielen die BAföG-Kriterien keine Rolle.

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Studienfonds – Studentenkredit als Investment

Eine innovative Form der Studienfinanzierung bieten Studienfonds. Sie verbinden die Idee des Investmentfonds mit dem Kredit für Studenten. Private und institutionelle Investoren stellen dem Studienfonds Geld zur Verfügung, das in vielversprechenden Studenten “angelegt” wird.

Diese erhalten eine Studienfinanzierung auf Kreditbasis – üblicherweise mit begleitender Förderung, Coaching und Training – und zahlen das Geld nach ihrem Berufseinstieg über einen bestimmten Zeitraum wieder zurück.

Anstatt einer festen Verzinsung wird hier allerdings eine Art “Gewinnbeteiligung” am künftigen Einkommen vereinbart. Studienfonds sind ein privatwirtschaftliches Geschäftsmodell mit Rendite-Zielsetzung. Nicht jeder Student und nicht jeder Studiengang ist für diese Form der Finanzierung prädestiniert. Momentan stellen Studienfonds eher eine Nische beim Kredit für Studenten dar.

Kredite für Finanzklemmen, Wünsche und Anschaffungen

1. Dispokredit

Auch für Studenten ist es heute üblich, ein Girokonto zu besitzen. In den meisten Fällen wird dies auf Guthabenbasis geführt, das heißt: Kontoüberziehungen sind nicht möglich. Doch es gibt Institute, für die ein Student ein guter Kunde von morgen ist, den man mit attraktiven Angeboten locken will. Dabei wird trotz fehlendem Arbeitseinkommen manchmal schon ein Dispokredit eingeräumt.

In der Regel geht es – den finanziellen Möglichkeiten entsprechend – um Dispolinien von wenigen hundert Euro, maximal 1.000 Euro. Zum Teil wird sogar ein “Vorzugs-Zinssatz” angeboten. Teuer bleibt der Dispokredit trotzdem. Um sich Wünsche zu erfüllen und Anschaffungen zu finanzieren, eignet er sich schon wegen der geringen Beträge kaum. Damit lässt sich allenfalls ein kurzzeitiges Finanzloch stopfen – besser ist es, wenn es eine andere Lösung gibt.

2. Kreditkarte

Ähnliches wie für den Dispokredit gilt bei Kreditkarten. Karten, die Studenten angeboten werden, funktionieren meistens auf Prepaid-Basis. Das bedeutet, die Karte muss erst mit einem Guthaben aufgeladen werden, um damit verfügen zu können. (Sehr) vereinzelt können Studenten auch schon eine “echte” Kreditkarte erhalten, sogar mit monatlicher Abrechnung, was einem kostenlosen Kredit über einen Zeitraum bis zu einem Monat entspricht.

Der – kreditbasierte – Verfügungsrahmen bewegt sich wie beim Dispokredit für Studenten in einer Größenordnung von maximal 1000 Euro. Solch eine Kreditkarte mag finanzielle Flexibilität bei Kurzzeit-Aufenthalten im Ausland ermöglichen, eine “Finanzierungslösung” ist sie sicher nicht.

3. Kurzzeit- oder Kleinkredite

Finanzielle Überbrückungen ermöglichen auch sogenannte Kurzzeit- oder Kleinkredite, die von Spezial-Dienstleistern im Internet angeboten werden. Hier geht es um Kredite für wenige Wochen und über ganz geringe Beträge – schon ab 100 Euro. Die Anforderungen sind weniger streng als bei normalen Krediten. Eine (einigermaßen) saubere Schufa und regelmäßige Einkünfte sind auch bei solchen Krediten gefordert.

Den Anbietern genügt als reguläres Einkommen bei Studenten aber schon der BAföG-Bezug. Daher ist ein solcher Kredit für Studenten durchaus möglich. “Große Sprünge” lassen sich damit nicht machen, schon nach kurzer Zeit ist die Rückzahlung angesagt. Ein solcher Kredit kann vielleicht aus einer akuten Finanzklemme helfen. Aber er löst keinen Finanzbedarf.

4. Anschaffungs- oder Ratenkredite

Den klassischen Ratenkredit für Anschaffungen erhalten Studenten nur, wenn sie nachweisen können, dass der Kredit auch ordnungsgemäß zurückgezahlt werden kann. Das dürfte “aus eigener Kraft” sehr häufig schwer fallen.

Die Kreditaufnahme sollte auch nur dann in Betracht gezogen werden, wenn es um eine wirklich dringende Anschaffung geht. Das kann zum Beispiel eine Computer-Ausstattung fürs Studium, ein fahrbarer Untersatz oder Mobiliar für die Studentenbude sein. Ratenkredite sind bereits ab etwa 1.000 Euro erhältlich, große Kreditsummen sind bei Studenten ohnehin nicht drin.

Die Kreditwürdigkeit kann deutlich verbessert werden, wenn ein Elternteil mit guter Bonität als Mitantragsteller beim Kredit auftritt und als zweiter Kreditnehmer fungiert. Das gibt der Bank mehr Sicherheit. Eine ähnliche Wirkung hat eine Eltern-Bürgschaft.

Was Studenten bei Kreditaufnahmen beachten sollten

Einen Kredit muss man sich leisten können. Daher sollte für Studenten das Motto gelten: so wenig Kredit wie möglich, so viel wie nötig! Denn dem Geldsegen im Zusammenhang mit der Kreditauszahlung stehen künftige Zahlungsverpflichtungen gegenüber, die das ohnehin knappe Budget für Lebenshaltung einschränken.

Relativ unproblematisch ist das bei den Förderkrediten zur Studienfinanzierung. Hier ist die Rückzahlung so gestaltet, dass sie meist erst nach dem Studium einsetzt, wenn ein Beruf für regelmäßiges Einkommen sorgt.

Bei anderen Krediten ist das nicht so. Hier ist sehr zu empfehlen, sich bei einer beabsichtigten Kreditaufnahme auch gleich damit zu beschäftigten, ob und wie die Rückzahlung dargestellt werden kann.

Kredit nur wenn wirklich notwendig!

Eine Kredit für Studenten sollte nur abgeschlossen werden, wenn er wirklich dringend und wichtig ist. Der Kredit für reine Anschaffungen oder Konsum sollte vermieden werden.

Warum Kreditangebote vergleichen

Bei Kreditaufnahmen sollten die Konditionen möglicher Kreditalternativen immer verglichen werden, um das günstigste Angebot zu finden. Eine gute Vergleichsgröße ist der effektive Jahreszins, der bei Kreditangeboten stets angegeben werden muss. Er bezieht neben den Zinsen weitere Kreditkosten ein.

Günstige Angebote für Kredite jenseits der geförderten Studienfinanzierung lassen sich über ONVERSO einfach und bequem finden. Hier können auch direkt Anfragen beim jeweiligen Kreditanbieter gestellt werden, ob und zu welchen Konditionen ein Kredit möglich.

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