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Kredit für Auszubildende

Worauf Auszubildende bei der Kreditaufnahme achten sollten!

Ein Kredit für Auszubildende – geht das überhaupt? Darauf wird nachfolgend eine Antwort gegeben. Dabei soll auch darauf eingegangen werden, was im Zusammenhang mit Krediten zu beachten ist und welche Alternativen es noch gibt.

Kredit für Auszubildende

Auszubildende können einen Kredit beantragen, aber auch andere Alternativen nutzen.

Wer Azubi ist, steht erstmals im Leben auf eigenen Füßen – auch finanziell. Oft sind die Wünsche größer als die Möglichkeiten. Deshalb denkt mancher Auszubildende an eine Kreditfinanzierung.

Mit der Ausbildung beginnt für junge Menschen ein neuer Lebensabschnitt mit vielen Umstellungen. Dazu gehört häufig die erste eigene Wohnung, ein fahrbarer Untersatz wird benötigt, Möbel sind anzuschaffen und vieles mehr.

Das alles kostet Geld und die Ausbildungsvergütung – sofern überhaupt vorhanden – ist knapp bemessen. Große Sprünge lassen sich damit sicher nicht machen. Ein Kredit für Auszubildende könnte zusätzliche finanzielle Spielräume schaffen.

Was für Voraussetzungen gelten allgemein beim Kredit?

Kreditaufnahme setzt grundsätzlich Kreditfähigkeit voraus. Wer einen Kreditvertrag abschließen will, muss nach deutschem Recht unbeschränkt geschäftsfähig sein. Das ist nach dem BGB erst bei Volljährigkeit gegeben. Minderjährige können daher – von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen – keinen Kredit erhalten. Das gilt auch dann, wenn schon eigenes Einkommen in Form eines Azubi-Gehalts erzielt wird.

Erst mit Vollendung des 18. Lebensjahres wird ein Kredit für Auszubildende rechtlich möglich. Neben der Volljährigkeit verlangen Banken üblicherweise auch einen ständigen Wohnsitz in Deutschland. Das stellt meist das geringere Problem dar.


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Wie ist ein Kredit für Auszubildende zu bewerten?

Mit einem Kredit kann man sich heute schon Dinge leisten, auf die man sonst warten müsste. Allerdings stehen dem plötzlichen Geldsegen finanzielle Einschränkungen in der Zukunft gegenüber. Kredittilgungen erstrecken sich über längere Zeit, in der dann weniger Geld verfügbar ist. Daher sollte man sich als Azubi seinen Kreditwunsch stets gut überlegen.

Wenn eine sichere Übernahmeperspektive nach der Ausbildung mit einem angemessenen Gehalt besteht, kann ein Kredit als “Vorschuss” auf zukünftigen Verdienst gesehen werden. Sind solche Perspektiven zweifelhaft, sollte man eher vorsichtig mit Krediten sein.

Kredit nur wenn wirklich notwendig!

Generell empfiehlt sich eine Kreditaufnahme nur für dringend notwendige Anschaffungen, nicht für reinen Konsum. Und grundsätzlich gilt: ohne Einkommen (= Ausbildungsvergütung) kein Kredit.

Welche Kredite sind konkret möglich?

1. Ratenkredit

Der Ratenkredit ist das typische Finanzierungsinstrument beim Kauf von Möbeln, Fahrzeugen oder hochwertigen Geräten. Er bietet einen festgelegten Zinssatz mit fester Laufzeit und ist in konstanten monatlichen Raten zurückzuzahlen. Daher ist ein Ratenkredit gut zu kalkulieren.

Sicherheiten werden meist nicht gefordert – eine Ausnahme gilt bei Autokrediten, hier ist das Fahrzeug die Sicherheit. Ratenkredite werden sowohl von Banken als auch von Händlern angeboten. Der Kreditbetrag orientiert sich am beabsichtigten Zweck und an der finanziellen Leistungsfähigkeit.

Ob Ratenkredite bereits an Auszubildende vergeben werden, hängt von der Geschäftspolitik des jeweiligen Anbieters ab. Azubis müssen jedenfalls die gleichen Bonitätsvoraussetzungen erfüllen wie andere Kreditnehmer auch.

2. Dispo-Kredit

Bis zur Volljährigkeit wird das Girokonto für Azubis grundsätzlich auf Guthaben-Basis geführt. Ab dem 18. Lebensjahr ist ein Dispo-Kredit theoretisch möglich und wird von mancher Bank auch angeboten, manchmal sogar automatisch eingeräumt.

Mit der regelmäßigen Ausbildungsvergütung ist eine wichtige Voraussetzung für Kontoüberziehungen erfüllt. Wenn Überziehungen zugelassen werden, dann maximal bis zum Doppelten oder Dreifachen des monatlichen Zahlungseingangs.

Der Dispo ist einfach und bequem, es fallen nicht einmal Raten an. Trotzdem eignet er sich nicht zur Finanzierung von Anschaffungen. Denn er ist teurer als jeder andere Kredit und sollte nur “im Notfall” in Anspruch genommen werden.

3. Kurzzeit- oder Kleinkredite

Relativ leicht zugänglich für Auszubildende sind Kurzzeit- oder Kleinkredite. Dabei handelt es um Kredite von nur wenigen hundert Euro mit einer Laufzeit von maximal zwei bis drei Monaten. Sie werden nicht von Banken angeboten, sondern von speziellen Anbietern im Internet. Die Anforderungen an die Bonität sind weniger streng als sonst.

Ähnlich wie beim Dispo sind solche Kredite für Anschaffungen kaum geeignet – alleine schon wegen der kurzen Laufzeit. Sie sind höchstens als Überbrückung bis zum nächsten Azubi-Gehalt einsetzbar, wenn mal ein unerwartetes Finanzloch auftaucht. Finanzprobleme lassen sich damit nicht lösen.


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Wie wird die Kreditwürdigkeit beurteilt?

Kreditwürdigkeit ist eine entscheidende Bedingung für jeden Kredit. Dazu gehört eine einwandfreie Schufa-Auskunft, die auch bei Auszubildenden stets abgefragt wird. Eine negative Schufa ist für Banken ein K.O.-Kriterium bei Krediten. Bei Kleinkrediten wird manchmal ein Auge zugedrückt, wenn ein Eintrag nicht so gravierend ist.

Jeder Kreditgeber will sichergestellt wissen, dass der Kredit zurückgezahlt werden kann. Deshalb werden immer Gehaltsnachweise – in der Regel mindestens für die letzten drei Monate – verlangt, ggf. ist auch der Ausbildungsvertrag gefordert.

Wenn schon eine Zusage für die Übernahme nach der Ausbildung vorliegt, wirkt sich das positiv auf die Kreditwürdigkeit aus. Ist die Übernahme unsicher, verschlechtert das die Bonität entsprechend – ohne weitere Sicherheiten kann es dann schwer werden, den Kredit zu erhalten.

Der Verdienst beeinflusst auch die mögliche Kredithöhe. 5.000 Euro bilden bei Ratenkrediten an Azubis die absolute Obergrenze, die Laufzeit orientiert sich oft an der (Rest-)Dauer des Ausbildungsverhältnisses und bewegt sich daher in einer Bandbreite von 12 bis 36 Monaten.

Kreditbetrag, Laufzeit, Zinssatz und Rate – der Zusammenhang

Die monatliche Rate bei Ratenkrediten hängt bei gegebenem Kreditbetrag und Zinssatz von der Kreditlaufzeit ab. Je länger die Laufzeit, umso niedriger die Rate und umgekehrt. Dieser Zusammenhang ist für die Kreditbelastung relevant – beim Auszubildenden-Kredit besonders wichtig, denn das schmale Azubi-Gehalt lässt nicht viel Luft für Ratenzahlungen.

Bei kleinem Azubi-Gehalt – längere Laufzeit wählen!

Bei einem Kreditbetrag von 2.000 Euro und einem Zinssatz von 6 % ergibt sich bei 12 Monaten Laufzeit eine monatliche Rate von 172,31 Euro, bei 36 Monaten sind es 60,84 Euro. Das ist schon ein Unterschied.

Durch die Wahl der Laufzeit lässt sich die Rate “passend machen”. Ist die Rate trotz maximal ausgeschöpfter Laufzeit immer noch zu hoch, müssen Abstriche beim Kreditwunsch gemacht werden.

Wie eine Bürgschaft oder Mitantragstellung die Bonität verbessert

Wenn die Voraussetzungen für den Kredit stimmen, die Bank sich aber trotzdem “sperrig” zeigt, bietet die Stellung von Sicherheiten in vielen Fällen einen Ausweg. Azubis können zwar in der Regel – mangels Vermögen – keine dinglichen Sicherheiten bieten. Aber wenn ein Elternteil für den Kredit mit bürgt, hilft das häufig weiter.

Ein Bürge steht im Ernstfall für die Kreditverpflichtungen ein und sollte selbst über eine gute Bonität verfügen, um von der Bank akzeptiert zu werden. Noch besser ist, wenn ein Elternteil als Mit-Kreditnehmer fungiert und den Kreditantrag gleich mitstellt. Anstelle von Eltern können auch andere Vertrauenspersonen als Bürgen oder Mitantragsteller auftreten.

Wie öffentliche Förderung hilft

1. BAföG

Einige Ausbildungsgänge sind nicht als duale, sondern als schulische Ausbildung angelegt. Hier wird üblicherweise keine Ausbildungsvergütung gezahlt. Damit ist eine entscheidende Kreditvoraussetzung nicht erfüllt. Solche Azubis haben aber unter Umständen BAföG-Anspruch.

Wie hoch das BAföG ist, hängt vor allem von der finanziellen Situation der Eltern ab. Die BAföG-Förderung ist allerdings eher als Lebenshaltungskostenzuschuss gedacht, Anschaffungen kann man damit nicht finanzieren.

2. KfW-Bildungskredit

Das gilt auch für den KfW-Bildungskredit. Der ist für Azubis ab 18 zugänglich, die eine schulische Ausbildung absolvieren und sich in den letzten 24 Monaten ihres Ausbildungsgangs befinden. Hier spielt das Einkommen der Eltern keine Rolle.

Der KfW-Bildungskredit wird in maximal 24 monatlichen Raten über bis zu 300 Euro ausgezahlt – erreicht also höchstens 7.200 Euro. Die Tilgung beginnt erst vier Jahre nach der ersten Auszahlung, wenn meist schon eine Festanstellung besteht.

Das günstigste Kreditangebot finden

Auch wenn es nicht um riesige Summen geht, gerade als Azubi mit knappem Salär sollte man einen Kreditvergleich durchführen. Die beste Vergleichsgröße ist der effektive Jahreszins, weil er neben dem Zinssatz auch noch weitere Kreditkosten einbezieht. Der Effektivzins ist bei Ratenkredit-Angeboten immer anzugeben.

Häufig wird mit dem Kreditabschluss noch eine Restschuldversicherung angeboten. Davon sollte man Abstand nehmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Azubi eine solche Versicherung benötigt, ist gering und die Prämie meist ziemlich teuer.

Über ONVERSO können Azubis schnell und bequem günstige Kreditangebote finden. Einfach gewünschten Kreditbetrag, Verwendungszweck und Laufzeit angeben – schon erscheint eine Auflistung attraktiver Angebote. Bei ausgewählten Anbietern kann man dann in wenigen Schritten konkret anfragen, ob ein Kredit möglich ist und welche Konditionen dafür gelten würden.

Die Banken berücksichtigen beim Zinssatz die individuelle Bonität. “Riskantere” Kreditnehmer müssen mit etwas höheren Zinssätzen rechnen – dazu gehören auch Auszubildende.

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