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Die Stiftung Warentest errechnet für die Riester Rente eine zusätzliche Rendite!

Riester Rente 29. August 2014

Die Riester Rente bringt bis zu 8,5% Rendite pro Jahr extra

Die Anzahl der abgeschlossenen Riester Renten stagniert seit 2 – 3 Jahren auf einem hohen Niveau. Nach aktuellen Zahlen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales bestanden bis zum Ende des ersten Quartals im Jahr 2014 knapp 15,9 Mio. Riesterverträge.

Riester Rente RenditeDas Image der Riester Rente ist jedoch nach wie vor stark angekratzt. Denn in der Vergangenheit wurde immer wieder negativ berichtet. Wer sich die Zahlen jedoch genauer ansieht, stellt schnell fest, dass man mit einer Riester Rente eine zusätzliche Rendite allein über die Zulagen erwirtschaften kann und das ganz ohne Risiko.

Denn die eingezahlten Beiträge, inklusive der gewährten Zulagen, müssen vom jeweiligen Anbieter zum Ende der Vertragslaufzeit garantiert werden. Die Stiftung Warentest hat über die Zeitschrift Finanztest das Thema Riester Rente in der Septemberausgabe 2014 wieder aufgenommen und nachgerechnet.

Dabei kam heraus, dass ein Sparer je nach Laufzeit und Einkommen bis zu 8,5% pro Jahr an Rendite allein über die Zulagen erwirtschaftet. Im schlechtesten Fall erhält man über die Zulage immer noch 0,4% pro Jahr. Leider wurde nur die Zulagenrendite berücksichtigt und nicht die Steuerersparnis.

Denn bei Familien mit geringem Einkommen und vielen Kindern wirkt sich die Rendite allein über die Zulagen sehr viel stärker aus, als bei Alleinstehenden mit hohem Einkommen. Diese haben aber die Möglichkeit große Teile des Beitrags über die jährliche Einkommenssteuererklärung zurückzuholen.

Rendite über Zulagen und Steuerersparnis

Wer eine Riester Rente abschließt, erhält nicht nur Zulagen vom Staat die einmal im Jahr in den Vertrag eingezahlt werden. Sondern man kann die Beiträge für die Riester Rente bei seiner Steuererklärung angeben. Voraussetzung für die volle Zulage ist, dass man 4% seines Vorjahresbruttoeinkommens in einen Riestervertrag einzahlt. Es wird immer nur einmal gefördert. Das heißt, dass die bereits geflossenen Zulagen von der Steuerrückerstattung abgezogen werden.

Gerade für Besserverdiener, welche weniger Zulagen erhalten, weil sie beispielsweise kinderlos sind, hat das Vorteile. Denn anstatt hoher Zulagen erhält diese Berufsgruppe mehr von der Steuer zurückerstattet, als beispielsweise kinderreiche Sparer die höhere Zulagen erhalten.

Besserverdiener erhalten hohe Steuerrückerstattung

Wer über ein gutes Einkommen verfügt und noch kinderlos ist, erhält über die jährliche Steuererklärung einen hohen Anteil der bereits gezahlten Beiträge zurück. Lediglich die gezahlte Riesterzulage wird in Abzug gebracht.

Wie groß die Förderquote tatsächlich ist, hängt immer von der persönlichen Situation eines jeden Einzelnen ab. Rein aus Renditegesichtspunkten lohnt sich die Riester Rente für die meisten Sparer. Das hat auch das Institut für Vorsorge und Finanzplanung errechnet.

Wir haben dazu einen Artikel im April 2014 verfasst, mit dem Titel: „Lohnt sich die Riester Rente?“ Aus diesen Berechnungen geht hervor, dass die durchschnittlichen Förderquoten bei 35% liegen.

Man muss also genau hinsehen und nicht nur die reine Zulagenrendite betrachten. Denn diese ist lediglich bei Sparern mit geringem Einkommen und Kindern hoch. Für viele ist die Steuerersparnis entscheidend.

Die Besteuerung im Alter muss kein schlechtes Merkmal sein

In dem Artikel von der Zeitschrift Finanztest wurde auch darauf verwiesen, dass im Alter die Rentenzahlungen voll versteuert werden müssen. Aus diesem Grund entscheiden sich vielen Sparer gegen eine Riester Rente und für eine nicht geförderte Rentenversicherung.

Welche Variante letzten Endes die höhere Rendite bringt, kann man ganz genau errechnen. Denn man darf nicht vergessen, dass sich zum einen die Zulagen während der Laufzeit verzinsen und zum anderen hat man zusätzlich die Möglichkeit die Steuerrückerstattungen wieder verzinslich anzulegen.

Wer hier geschickt vorgeht, hat nur Vorteile und muss letzten Endes weniger in seine Altersvorsorge investieren. Selbst bei voller Besteuerung der Riester Rente im Alter, kann in den meisten Szenarien die herkömmliche Rentenversicherung aus Renditegesichtspunkten nicht mithalten.

Ein Vergleich der Anbieter entscheidet ebenfalls über die Rendite

Neben den Vorteilen der Riester Rente in Form von Zulagen und Steuerersparnissen, darf nicht vergessen werden, dass das richtige Produkt wesentlich zum Anlageerfolg und damit der Rendite beiträgt.

Je nach Alter, Risikoneigung und persönlichen Präferenzen ist das eine oder andere Riesterprodukt sinnvoll. Es empfiehlt sich vor dem Abschluss immer einen Anbietervergleich durchzuführen.


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von Björn Maier

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