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Altersvorsorge im Jahr 2014

Altersvorsorge 8. Januar 2014

Was ändert sich im Jahr 2014 bei der Altersvorsorge?

Private Altersvorsorge im Jahr 2014Das Jahr 2014 hat ja gerade erst begonnen. Schauen wir uns mal die wichtigsten Änderungen in Bezug auf die private Altersvorsorge an. Denn hier hat sich mal wieder einiges getan. Was man wissen sollte erfährt man in diesem Beitrag. Soviel schon mal vorab. Die meisten Änderungen in der privaten Altersvorsorge sind Verbesserungen.

Aber auch Mehrbelastungen kommen auf uns zu, wie zum Beispiel die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze für den Rentenbeitrag der gesetzlichen Rentenversicherung. Wie jedes Jahr steigt diese auch im Jahr 2014 weiter an.

Der Rentenbeitrag für Besserverdienende steigt im Jahr 2014 an

Der Rentenbeitrag soll auch im Jahr 2014 bei 18,9% vom Bruttoeinkommen bleiben. So möchte es die neue Bundesregierung. Denn ursprünglich sollte der Beitrag auf 18,3% gesenkt werden. Damit aber nicht genug. Der Rentenbeitrag für Arbeitnehmer die über der Beitragsbemessungsgrenze verdienen steigt trotzdem an. Denn die Grenze für die Beitragszahlungen wird im Westen von 5.800 Euro auf 5.950 Euro pro Monat erhöht und im Osten von 4.900 Euro auf 5.000 Euro. Das bedeutet für die besserverdienenden Angestellten unter uns, dass Sie auf 150 Euro mehr pro Monat Rentenversicherungsbeiträge an die gesetzliche Rentenversicherung abführen müssen. Oder anders ausgedrückt. Im Jahr 2014 müssen diese Angestellten 168 Euro mehr an Rentenbeiträgen abführen.

Besitzer einer Rürup Rente dürfen sich freuen

Anders bei der Rürup Rente. Wer eine solche bespart, kann sich 2014 freuen. Denn die Beiträge für eine Rürup Rentenversicherung können in der Einkommenssteuererklärung als Sonderausgaben geltend gemacht werden. Allerdings erst im Jahr 2025 zu 100%. Bis dahin steigt der anzusetzende Betrag jährlich an und erhöht sich in diesem Jahr um 2% auf 78% der eingezahlten Beiträge. Die Beiträge für die Rürup Rente können maximal bis zu 20.000 Euro (bei verheirateten bis maximal 40.000 Euro) angesetzt werden.

Neurentner greifen tiefer in die Tasche

Wer dieses Jahr in Rente geht muss 68% anstatt wie bisher 66% seiner steuerpflichtigen Einnahmen aus zum Beispiel die gesetzlichen oder die Riester Rente versteuern. Denn das Alterseinkünftegesetz aus dem Jahr 2004 besagt, dass die Renten schrittweise (angefangen mit 50% im Jahr 2005) um 2% pro Jahr bis zum Jahr 2020 und dann 1% mehr pro Jahr besteuert werden müssen. Bis im Jahr 2040 dann 100% der Renten steuerpflichtig werden. Altrentner betrifft die Erhöhung der Steuerpflicht allerdings nicht. Sie müssen nur den Anteil versteuern der im ersten Jahr Ihres Rentenbezugs festgelegt wurde. Dieser einmalige Freibetrag gilt bis zum Lebensende. Eventuelle Rentenerhöhungen werden auch bei Altrentnern voll besteuert. Da der Freibetrag nur prozentual ermittelt und dann in Euro festgeschrieben wird.

Wohnriester hat sich zum Positiven verbessert

Der Wohnriester wird deutlich flexibler als früher. Ab sofort kann man während der Anspraphase das Kapital und die Zulagen für die Entschuldung seiner Immobilie (Eigenheim) verwenden. Zudem können Umbaumaßnahmen mit dem Riesterkapital finanziert werden. Allerdings muss es sich um eine altersgerechte Umbaumaßnahme handeln. Wie die Riester Rente genau funktioniert und welche Irrtümer es gibt kann man in unserem Beitrag vom 5.12.2013 über die Riester Rente nachlesen.

Die betriebliche Altersvorsorge wird steuerlich attraktiver

Des einen Leid ist des anderen Freud. Da man maximal bis zu 4% der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung die Beiträge für eine betriebliche Altersversorgung geltend machen kann, dürfen sich viele Sparer der betrieblichen Altersvorsorge freuen. Denn der Maximalbeitrag steigt von 2.784 Euro auf 2.856 Euro im Jahr 2014 an. Denn wie bereits oben erwähnt, ist die Beitragsbemessungsgrenze angestiegen und somit erhöht sich auch der Maximalbeitrag der steuerlich geltend gemacht werden kann. Doch nicht nur Steuern kann man mit dieser Art der Altersversorgung sparen. Auch Sozialversicherungsbeiträge werden bei der betrieblichen Vorsorge eingespart.

Vorsicht wenn man sich privat krankenversichern möchte

Da die Beiträge für eine betriebliche Altersvorsorge das Bruttoeinkommen senken, rutschen manche Arbeitnehmer wieder unter die Versicherungspflichtgrenze und können sich dann nicht mehr privat krankenversichern. Im schlimmsten Fall müsste man wieder zurück in die GKV.

Wenn man genau wissen möchte, wie man alle Förderungen für eine gute private Altersvorsorge beantragt und welche Produkte dafür die Besten sind. Dann kann man auf bei uns einfach einen Onlineberatungstermin für eine Altersvorsorgeberatung mit einem Experten von ONVERSO vereinbaren. Dieser errechnet im ersten Schritt die Rentenlücke und bespricht mit einem wie man diese geschickt auch mit staatlichen Förderungen schließen kann.

von Björn Maier

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